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Museum der Lackminiatur in Palekh

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Das Museum der Lackminiatur in Palekh ist eine Sammlung von Werken der palekhischen und choluyischen Kunst, einschließlich Malerei und Ikonenmalerei, die bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht. Es umfasst vier Gedenkmuseen: das Haus-Museum P.D. Korin, das Museum-Werkstatt N.V. Dydykin, das Haus-Museum I.I. Golikov und das Museum-Anwesen N.M. Zinovyev. Die Sammlung des Museums umfasst etwa siebentausend Exponate.

Die Geschichte des Museums ist mit der Tätigkeit lokaler Meister verbunden, die Ikonenmalerei betrieben, hauptsächlich für das Dreifaltigkeits-Sergius-Kloster, und auch preiswerte Ikonen für die Bewohner der Umgebung schufen. Ihre Arbeiten waren so beliebt, dass jährlich bis zu zwei Millionen Ikonen geschaffen wurden. 1934 wurde in Choluy eine künstlerische Genossenschaft gegründet, die sich auf die Bemalung von Lackwaren spezialisierte. Zu den herausragenden Vertretern der Lackminiatur zählen Valentin Fomin, Boris Tikhonravov, Nikolai Baburin, Boris Kiselev, Nikolai Denisov, Pavel Ivakin und andere Künstler, deren Werke im Museum der Choluy-Lackminiatur weit vertreten sind.

Von Anfang an zogen die Arbeiten der Künstler und Meister der Provinz Ivanovo die Aufmerksamkeit von A.M. Gorki auf sich, der den Bewohnern des Dorfes riet, die besten Arbeiten an einem Ort zu bewahren. Infolgedessen organisierte eine Gruppe interessierter Bürger einen Raum zur Aufbewahrung der ersten Werke. Die offizielle Eröffnung des Museums fand 1934 anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Genossenschaft statt, dank derer die Sammlung begann. Innerhalb von 10 Tagen wurden über 140 Lackminiaturarbeiten erworben, einschließlich der Sammlung von Vikhrev. Der erste Direktor des Museums wurde German Vasilievich Zhidkov, der den lokalen Künstlern vorschlug, die Ausstellungen regelmäßig mit neuen Arbeiten zu ergänzen. Zu den Exponaten des Museumsfonds zählen die Schatulle von V.K. Bureev „Die Einnahme des Panzers“, die Platte von N.D. Vakurov „Emelyan Pugachev“, die Schatulle von V.M. Salabanov „Tschitschikov bei Korobochka“, die Platte „Das Märchen vom Fischer und dem Fisch“ von I.I. Zubkov, die Schatullen „Das Märchen vom goldenen Hahn“ und „Der Bachtscharai-Brunnen“ von I.M. Bakanov, die Truhe „Das Märchen vom Zaren Saltan“ von A.V. Kotukhin, die Schatulle „Drei Wunder“ von I.V. Markichev, die Schatulle „Die Dämonen“ von I.P. Vakurov und die Schatulle von S.D. Solonin „Der steinerne Gast“. Die 80er und 90er Jahre waren die schwierigsten für das Museum aufgrund unzureichender Finanzierung, was dazu führte, dass die Sammlung in dieser Zeit nur um 59 Werke ergänzt wurde.

Geo-Punkt

Музей лаковой миниатюры в Палехе

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