Das Wohnmuseum von Akademiker J. B. Chariton wurde am 27. Februar 1999, an seinem 95. Geburtstag, eröffnet.
Julij Borisowitsch lebte von 1972 bis 1996 in einem Cottage in der Grünen Straße. Ende der 1960er Jahre war sein Haus in der Parkstraße, wo er sich 1947 niedergelassen hatte, stark verfallen, ebenso wie das benachbarte Cottage des Hauptkonstrukteurs E. A. Negin. Aus diesem Grund beschloss die Leitung des WNIIF, neue Wohnungen für ihre führenden Mitarbeiter zu bauen.
Für den Bau eines Cottages für zwei Familien wählte man einen ruhigen Ort an der Ecke der Grünen Straße und der Uferstraße im nordwestlichen Teil des Ingenieure- und Technikerortes.
Der Bau begann am 18. Juli 1970 und dauerte etwas mehr als ein Jahr. Am 4. Januar 1972 genehmigte der Exekutivausschuss des Stadtrats den Akt der staatlichen Kommission zur Inbetriebnahme des Hauses und verpflichtete die Bauherren, alle Mängel bis zum 1. Juni zu beseitigen. Der Wohnberechtigungsschein wurde den neuen Bewohnern am 25. Oktober 1972 ausgehändigt.
Julij Borisowitsch lebte über zwanzig Jahre in der Grünen Straße. Seit 1999 ist seine Wohnung ein Gedenkort und fungiert als Zweigstelle des Museums für Atomwaffen RFYAZ-WNIIF. Der Fundus des Wohnmuseums umfasst über 1000 Exponate, darunter besonders wertvolle persönliche Gegenstände von Julij Borisowitsch, einschließlich staatlicher Auszeichnungen, Fotografien und Dokumente. Besucher können die Bedingungen sehen, unter denen der große Wissenschaftler lebte und arbeitete, und seine Bibliothek mit über 6000 Bänden zeugt von seinen vielseitigen Interessen.
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