Das Museum der Geschichte der Kola-Samen wurde 1962 von dem Geographie-Lehrer Pawel Polikarpowitsch Jurjew auf der Grundlage der Mittelschule Lovozero gegründet. 1968 wurde es eine territoriale Abteilung des Murmansker Regionalmuseums.
Seit 1987 sind die Ausstellungen des Museums in einem separaten Gebäude untergebracht, dem ehemaligen Kulturhaus des Bezirks, und nehmen mehr als 300 Quadratmeter ein.
Die Exponate des Museums beleuchten die Geschichte, Kultur und das Alltagsleben der Samen, des indigenen Volkes der Kola-Halbinsel. Dieses zahlenmäßig kleine nordische Volk lebt auch in Nordfinnland, Schweden und Norwegen.
Die moderne Ausstellung des Museums wurde 1990 gestaltet.
Unter den Ausstellungsbereichen sind vertreten: die alte Geschichte des samischen Volkes, die Entwicklung des Lovozero-Bezirks in den 1920er und 1930er Jahren, der Beitrag der Heimatfront während des Zweiten Weltkriegs 1941-1945, die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung des Bezirks in den 1950er bis 1980er Jahren, die Entwicklung der Rentierzucht als traditionelle Wirtschaftsform der Samen und das Leben der kleinen Völker des Kola-Nordens.
Besonderes Interesse weckt die archäologische Sammlung des Museums, die einen Stein mit Petroglyphen aus dem 1. Jahrtausend vor Christus sowie eine Sammlung von Alltagskunst und Gebrauchsgegenständen der Samen umfasst.
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