Der Gründer der Museen im Nagajbak-Distrikt war Alexei Michailowitsch Mametjew, der dem nagajbakischen Volk seine nationale Identität zurückgab. Er war ein Veteran des Großen Vaterländischen Krieges, Heimatforscher und Publizist, der einzigartige Bücher über den Nagajbak-Distrikt und seine Bewohner verfasst hat.
Die Idee zur Gründung eines Heimatmuseums in seiner Heimat entstand bei ihm nach dem Besuch von Museen und Gemäldegalerien in deutschen Städten. Die Umsetzung dieses Traums begann mit dem Erwerb des Hauses des Hauptmanns Fjodor Nikitin, und 1985 wurde im Dorf Ferschampenois ein Heimatmuseum eröffnet.
Diese ersten Schritte in der Entwicklung des Museumswesens wurden zu einem wichtigen Ereignis nicht nur für die Nagajbaken, sondern auch für andere Völker, die im Nagajbak-Distrikt leben. Bald wurden dank der Bemühungen von Alexei Michailowitsch und seinen Gleichgesinnten Museen im Dorf Paris, in den Siedlungen Ostrolen und Kassel sowie das Steinhaus und die Gemäldegalerie im Dorf Ferschampenois eröffnet.
In den Ausstellungsräumen des Museums im Dorf Ferschampenois sind Materialien ausgestellt, die über die Geschichte der Nagajbaken, ihre Kultur und die Geschichte des Nagajbak-Distrikts berichten. Der erste Saal ist thematischen Ausstellungen gewidmet, wo man auch Informationen über den Gründer des Museums, A. M. Mametjew, finden kann, einschließlich seiner persönlichen Gegenstände, wissenschaftlichen Arbeiten und Manuskripte. Der zweite Saal ist dem Beitrag der Bewohner des Nagajbak-Distrikts im Großen Vaterländischen Krieg von 1941 bis 1945 gewidmet, hier sind Fotos von Kriegsteilnehmern, Frontbriefe und Militäruniformen ausgestellt.
Im dritten Saal sind Alltagsgegenstände und Haushaltsgeräte, Werkzeuge und Beispiele der Volkstracht ausgestellt.
Das Museum umfasst drei Räume mit einer Gesamtfläche von 90 Quadratmetern. Seine Sammlung umfasst etwa 3500 Exponate, von denen 1785 im Hauptbestand sind.
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