Das Museum befindet sich in einem architektonischen Denkmal des 18.-19. Jahrhunderts, bekannt als "Handelsgebäude mit Kutschenremise", das Teil des städtischen Ensembles "Städtisches Kaufmannsitz der Schingarjews-Plotnikows" war. Dieses Gebäude wurde 1897 errichtet.
1994 wurde es dem Archangelsker Museum für bildende Kunst übergeben, das seitdem Teil der Staatlichen Museumsgemeinschaft "Künstlerische Kultur des Russischen Nordens" ist.
Die Rekonstruktion und Restaurierung des Gebäudes begannen 1997. Im Jahr 2002 wurde in den renovierten Sälen die Ausstellung "Künstler der ewigen Eis" eröffnet, die die besten Werke von Alexander Borisov zeigt.
Alexander Alexejewitsch Borisov, ein bekannter Maler, Schüler von Iwan Schischkin und Archip Kuindzhi, war der erste Künstler, der die Arktis festhielt. Sein Werk, das etwa 400 Werke umfasst, inspirierte zur Gründung des Museums für künstlerische Erschließung der Arktis A.A. Borisov in Archangelsk. Das Projekt des Museums wurde 2008 unter der Leitung von M.V. Mitkevich und mit Beteiligung des verdienten Künstlers der RF Alexander Konow und der wissenschaftlichen Leiterin E.I. Ruschnikowa begonnen. Seit 2013 wird an der Gestaltung der Ausstellung gearbeitet. Bereits eröffnet sind die Säle "Borisovs Auslandsreisen", "Werkstatt in Krasnoborsk" und "Nenetsische dekorative und angewandte Kunst", die der nenetsischen Kultur gewidmet sind, mit Unterstützung der OAO "Severalmaz".
Das Museum lädt ein, in die geheimnisvolle Welt der Arktis mit ihren Sternen, dem Nordlicht und den Schneestürmen einzutauchen sowie alte Karten und arktische Studien zu sehen. Modernes Design und Video-Installationen schaffen ein vollständiges Eintauchen in die Atmosphäre des äußersten Nordens.
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