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Demidow-Museum in Tula

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Das Museum befindet sich im historischen Teil von Tula, in Saritschje, auf dem Gebiet der Waffensiedlung, wo die Familie Demidow entstand. Es liegt in der Nähe der Kirche und des Glockenturms von Nikolaus von Zaritschje, die in den 30er Jahren des 18. Jahrhunderts mit Mitteln von Akinfij Demidow erbaut wurden.

Die Hauptattraktion des Museums ist die Familiengruft der Demidows in der Nikolaus-Zaritschje-Kirche, wo Vertreter der ersten Generationen dieser Familie ruhen, die lange Zeit in Tula lebten. Die Nikolaus-Zaritschje- oder Demidow-Kirche mit der Gruft ist ein einzigartiges historisch-kulturelles Denkmal von föderaler Bedeutung. Diese Ecke des alten Tula zieht nicht nur Wissenschaftler und Heimatforscher an, sondern auch Touristen aus verschiedenen Städten.

Im Ausstellungsraum sind einzigartige Funde aus archäologischen Ausgrabungen der Gruft der Demidows, originale Exemplare der Tulaer Waffenproduktion des 16. und 17. Jahrhunderts, Kupfergeschirr des 18. Jahrhunderts von Uralmeistern sowie Gegenstände der Schloss- und Beschlägeproduktion des 18. und 19. Jahrhunderts und miniature figürliche Schlösser aus dem späten 18. Jahrhundert zu sehen. Besonders interessant sind Denkmäler der Wissenschaft und Technik, wie universelle Sonnenuhren aus dem frühen 19. Jahrhundert und geodätische Astrolabien. Im Museum kann man auch seltene Darstellungen von Mitgliedern der Demidow-Dynastie sehen, einschließlich moderner Nachkommen. Das Museum realisiert interessante Ausstellungsprojekte wie „Preisträger der Demidow-Preise“, das herausragenden Persönlichkeiten der russischen Wissenschaft gewidmet ist, und „Berühmte Frauen der Demidows“, das erstmals die Rolle der Frauen im Schicksal der Demidows beleuchtet, die ihre Ehemänner zu großen Taten inspirierten. Dazu gehören Mathilde Bonaparte, Aurora Karlowna Schernwal, Elisabeth Stroganova, Jekaterina Lopuchina und andere. Die Verbindung der Demidows zu Italien inspirierte zur Schaffung einer Ausstellungsreihe wie „Dolce Italia. Demidows in Italien“ und „Die italienische Linie der Demidows“, die in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für russische Kultur in Rom organisiert wurde.

Im Rahmen der kulturell-educationalen Aktivitäten bietet das Museum Programme für Kinder im Grund- und Mittelstufenalter an, die thematische interaktive Aktivitäten umfassen. Diese Aktivitäten sind historisch-heimatkundlicher Natur und werden von der Demonstration authentischer Museumsobjekte begleitet, wobei sie in spielerischer Form stattfinden. Die Programme umfassen „Tula, ein Blick in die Vergangenheit“, „Tula, die Stadt der Meister“, „Die Geschichte, wie Nikita Demidow Peter I. traf“, „Der alte Tulaer Laden in der Demidow-Straße“, „Zu Gast bei einem Tulaer Gymnasiasten“ und andere. Im Rahmen des Programms „Volkskultur für Kinder“ werden Kurse zur Geschichte des Filimonow-Spielzeugs, der Volkstracht und Workshops zur Herstellung traditioneller Stoffpuppen angeboten.

Geo-Punkt

Музей Демидовых в Туле

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