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Murmansker Kunstmuseum

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Das Murmansker Kunstmuseum befindet sich im historischen Zentrum von Murmansk in der Kominternstraße, in einem der ältesten Steingebäude der Stadt, in der Nähe des Platzes Fünf Ecken.

Der Bau des Transportverbrauchervereins (TPO) begann im Mai 1927, und bereits nach vier Monaten war es fertiggestellt. Zu dieser Zeit entwickelte sich die Region aktiv und wurde bald zu einem der industriellen Gebiete des Landes.

1927 war die Kominternstraße eine Straße mit Holzhäusern auf beiden Seiten. Vor diesem Hintergrund erschien das dreigeschossige Steingebäude wie ein "Wolkenkratzer", der die Ankommenden überraschte. Es wurde zum Zentrum des öffentlichen Lebens: Im ersten und zweiten Stock befand sich ein Geschäft, im dritten eine Kantine.

Die Journalistin und Schriftstellerin Tatjana Tess, die Murmansk 1929 besuchte, beschrieb das TPO-Gebäude als "ein weiträumiges und hallendes Kaufhaus, das sich von den anderen kleinen Häusern abhebt".

Während des Großen Vaterländischen Krieges erlitt das TPO-Gebäude erhebliche Schäden, darunter wurde die Glaskuppel zerstört, die nie wiederhergestellt wurde.

Die Umwandlung des Gebäudes in ein Museum begann 1987, als es an die Kulturverwaltung des Oblastkomitees zur umfassenden Renovierung und Rekonstruktion als Ausstellungsraum übergeben wurde.

Die Gründung des Museums für bildende Kunst wurde zu einem wichtigen Ereignis für das kulturelle Leben der Murmansker Region. Es ist das einzige Kunstmuseum im Polarkreis.

Am 19. Dezember 1989 wurde der erste Ausstellungsraum in Murmansk eröffnet, anlässlich der VII. zonalen Ausstellung "Künstler des Nordens". Am 17. Januar 1990 wurde der Raum zum Murmansker Kunstmuseum, und es wurden Werke aus dem Murmansker Regionalmuseum für Heimatkunde in seine Bestände übergeben.

Heute umfasst die Sammlung des Museums mehr als zehntausend Exponate. Sie zeigt Gemälde von Künstlern des 18. und 21. Jahrhunderts, eine reiche Sammlung von Grafiken, insbesondere von Leningrader Künstlern, und eine bedeutende Sammlung von Arbeiten murmansker Meister.
Unter den Skulpturen stechen die Werke von S. Konjonkov hervor, und im Bereich der dekorativen und angewandten Kunst finden sich Beispiele russischer Kunsthandwerke.

Das Museum betreibt wissenschaftliche und methodische Aktivitäten und führt aktiv Bildungs- und Lehrtätigkeiten durch. Im Museum gibt es ein Informations- und Bildungszentrum, und seit 2004 funktioniert ein Multimedia-Kino mit Bildungsprogrammen und Filmen über Kunst.

Die ständige Ausstellung "Russische bildende Kunst des 18. und 20. Jahrhunderts" umfasst mehrere Abschnitte. Der erste ist der russischen Kunst des 18. und 19. Jahrhunderts gewidmet, wobei die Arbeiten von Charalampy Konstantdi, Ilja Zankowski, Michail Klodt und Johann Köler besonderes Interesse wecken.

Der Abschnitt über die russische Kunst des 20. Jahrhunderts umfasst Gemälde, grafische Arbeiten, Skulpturen und dekorative Kunst. Hier sind Werke von Boris Ioganson, Dmitri Mochalski, Jewsei Moiseenko und anderen zu sehen.

Die Grafiksammlung ist die umfangreichste im Museum. In der Ausstellung sind Arbeiten von Moskauer, Leningrader und regionalen Grafikern wie Wladimir Favorzki, Ivan Pawlow, Georgij Verejskij und anderen vertreten. Auch die grafischen Arbeiten murmansker Künstler wie Michail Kirin, Tatjana Kowaljowa und andere sind von Interesse.

Die Skulpturensammlung des Museums ist klein, umfasst jedoch Werke bekannter Meister des 20. Jahrhunderts: Sergej Konjonkov, Michail Tchakhumashov und andere.

Der Kola-Norden hat immer kreative Menschen angezogen. Im 19. Jahrhundert kamen hierher russische Künstler, und in den 1930er Jahren traf eine große Gruppe von Meistern im Norden ein.

Der Abschnitt über murmansker Künstler beginnt mit den Arbeiten der ältesten Meister der Region, wie Wassili Baranov und Nikolai Morozov. Auch Werke von Nikita Dukhno, Wladimir Kumashov und anderen sind vertreten.

Über die Grenzen der Region hinaus bekannte Meister der dekorativen und angewandten Kunst sind Tatjana Tschernomor und Jewgeni Baranov. Die Gobelins und Stoffmalereien von Wiktoria Zubizkaja zeichnen sich durch Lyrik und Originalität aus. Raisa Tschebaturina, die Hauptkünstlerin des Theaters der Nordflotte, ist bekannt für ihre Kostümentwürfe und Dekorationen.

Der Abschnitt über murmansker Künstler spiegelt den aktuellen Stand der bildenden Kunst auf der Kola-Halbinsel wider.

Die Ausstellung wird durch Werke der dekorativen und angewandten Kunst abgeschlossen, die nordische Handwerke repräsentieren: Holzmalerei, Herstellung von Tonspielzeug, Schnitzerei aus Knochen und andere. Besonders interessant sind die pomorischen Kozuli, Figuren aus Teig, die an der Ter-See des Weißen Meeres gebacken wurden.

Die ständige Ausstellung des Museums zeigt die Entwicklung der russischen bildenden Kunst vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart.

Im Museum gibt es vier Ausstellungsräume, ein musikalisches Wohnzimmer, ein Depot und eine Bibliothek.

Geo-Punkt

Мурманский областной художественный музей

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