Das Gebäude der Prechistenka-Feuerwache zieht sowohl durch seine Architektur und Geschichte als auch durch die Kontinuität seiner Funktionen und literarischen Erwähnungen Aufmerksamkeit auf sich. Es wird in dem Werk "Hundeherz" von M.A. Bulgakow erwähnt, wo der unglückliche Hund Scharik, der vorbeiläuft, den Geruch von Zwiebeln wahrnimmt, der von der Feuerwehr ausgeht.
Im 19. Jahrhundert lebte hier der Hauptfeuerwehrmann Moskaus, der Brandmeister. Später befand sich im Gebäude das Büro des Leiters der Feuerwehrverwaltung, und heute ist hier die GUS EMERCOM Russlands in Moskau untergebracht. Das Depot ist für Besuche geöffnet: Im Museum der Prechistenka-Feuerwache werden historische Exponate präsentiert, die mit der Entwicklung des Feuerwehrwesens und der Geschichte des Gebäudes verbunden sind.
Der Bau des Gebäudes erfolgte in mehreren Etappen, wie es in Moskau oft der Fall war. Der älteste Teil, ein zweigeschossiger, G-förmiger Bau mit historischer Planung, wurde 1764 errichtet. Die Ecken des Gebäudes wurden abgerundet, und der Architekt bleibt unbekannt, obwohl einige Heimatforscher die Beteiligung von Matwei Kasakow vermuten. An der Wende zum 20. Jahrhundert wurde das Haus aufgestockt und mit einem klassischen Portikus an der Arkade geschmückt.
Das Gebäude gehörte zu verschiedenen Zeiten der Fürstin Chovanskaja, N.I. Rtiščew und der Familie des Generals A.P. Jermolow. Nach dem Brand von 1812 wurde es von den Verwandten des Generals Jermolow, der in der Nähe lebte, wiederhergestellt. 1835 wurde das Gebäude für das Moskauer Feuerwehrdepot gekauft, das wegen des Baus der Christus-Erlöser-Kirche von der Wolchonka verlegt wurde. Das Grundstück wurde erweitert, indem ein neuer Bau an das Haus angebaut wurde, der Elemente des alten Teils wiederholte, was dem Gebäude ein imposantes Aussehen verlieh. Das Erdgeschoss zeichnet sich durch Rustika aus, die Fenster sind mit Schlusssteinen verziert, und der komplizierte Gesims wird durch Modulons ergänzt. 1843 wurde am Gebäude ein Feuerwehrturm errichtet, der 1930 abgerissen wurde.
Die Dichte der Bebauung des Grundstücks nahm ständig zu: Die Dienstgebäude wurden erweitert, und 1915 wurde ein neuer Bau im Stil der Hauptfassade angebaut.
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