Im November 2012 beschlossen die Erzbistümer Petropawlowsk und Kamtschatka gemeinsam mit der regionalen öffentlichen Organisation „Kamtschatka Marine Assembly“ den Bau der Kamtschatka Meereskathedrale zu Ehren des Erzengels Michael zum Gedenken an die gefallenen Seeleute und Fischer.
Für den Bau der Kathedrale wurde der Hügel „Radiokommunikation“ auf dem Gelände des Heiligen Panteleimon Männermonasteriums in Petropawlowsk-Kamtschatka ausgewählt. Von der Spitze des Hügels hat man einen malerischen Blick auf die Stadt und die Avachinskaya Bucht.
Am 28. August 2013 segnete der Bischof von Petropawlowsk und Kamtschatka, Artemij, den Grundstein der Kathedrale mit der Erlaubnis des Patriarchen von Moskau und ganz Russland, Kirill.
Die Kathedrale wird 41 Meter hoch, eine Fläche von 400 Quadratmetern haben und Platz für 500 Personen bieten. Im Gebäude werden Klassen der Sonntagsschule und ein Taufraum untergebracht. Rund um die Kathedrale werden Gedenktafeln mit den Namen der gefallenen Seeleute und Fischer aufgestellt.
Die Kamtschatka Meereskathedrale wird ein architektonisches Schmuckstück der Stadt sein und für alle sichtbar sein, die auf dem Seeweg ankommen. Dank der Beleuchtung wird sie ein Orientierungspunkt für Schiffe sein, die nachts in die Avachinskaya Bucht einlaufen. Die Kathedrale wird eine Quelle spirituellen Wissens und Kultur für die Bewohner der Region sein.
Im Juli 2015 wurde der Bau der unteren Kirche der Kathedrale abgeschlossen, die zu Ehren des heiligen Fürsten Wladimir geweiht wurde. Jetzt ist die untere Kirche für Besuche geöffnet.
Der Bau der Kamtschatka Meereskathedrale geht weiter.
An der Kathedrale arbeiten eine Sonntagsschule und eine Schwesterngemeinschaft, die in Krankenhäusern Hilfe leistet. Es gibt auch einen Dienst zur Unterstützung von Obdachlosen.
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