Maria Nikolajewna Mordasova (1915, 1997) war eine sowjetische und russische Sängerin, bekannt für die Aufführung russischer Volkslieder und Chastushkas. 1981 wurde ihr der Titel Volkskünstlerin der UdSSR verliehen, und 1987 wurde sie Heldin der sozialistischen Arbeit.
Sie wurde am 1. (14.) Februar 1915 im Dorf Niedernaja Mazowka geboren, das heute als Dorf Tschernjanoye im Tambower Bezirk bekannt ist, in einer kinderreichen Bauernfamilie der Jarkins.
Zunächst sang Maria im Schulchor und dann im Dorfgemeinschaftshaus. Schon in der Schulzeit begann sie als Melkerin zu arbeiten, und nach dem Schulabschluss wurde sie Gruppenleiterin. 1938 nahm sie an einer Schau der künstlerischen Laienaktivitäten in Tambow teil. Später, nach ihrem Umzug nach Woronesch, arbeitete sie in einer Nähfabrik.
Maria schloss das Kursker Musikcollege ab, das heute den Namen G. V. Swiridow trägt.
In den Jahren 1943 und 1972 war sie Solistin des Woronescher Russischen Volkschores und arbeitete anschließend in der Woronescher Oblast-Philharmonie. Mordasova war eine eigenständige Interpretin, Sammlerin und Autorin von über 300 Liedern, Chastushkas und Refrains und leitete auch die Chastushka-Gruppe des Chores.
Sie tourte durch die gesamte UdSSR und darüber hinaus.
Maria Nikolajewna verstarb am 25. September 1997 und wurde auf dem Komintern-Friedhof in Woronesch beigesetzt.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.
Um einen Kommentar zu hinterlassen, mit Google anmelden.