Das Verwaltungsgebäude, bekannt als Büro, war Teil des ursprünglichen Projekts des Rauschenka-Wasserkraftwerks, das am 20. Juni 1896 von der Moskauer Stadtverwaltung genehmigt wurde. Bis November 1897 wurde der Bau des dreigeschossigen Gebäudes abgeschlossen, das 1911 nach den Plänen des Architekten N.P. Basins um ein viertes Stockwerk erhöht wurde, wobei der ursprüngliche architektonische Stil erhalten blieb. Auf dem Dach wurde ein Lichtkuppel hinzugefügt. Das Gebäude, das im neoklassizistischen Stil mit Elementen des Jugendstils gestaltet ist, hat zwei seitliche Risalite.
In den 1920er Jahren wurde auf dem benachbarten Grundstück (Rauschenka-Ufer, Haus 12) ein neues Gebäude für synchronisierte Frequenzumformer errichtet, und die östliche Wand des Bürogebäudes wurde bis zur Höhe von drei Stockwerken zur gemeinsamen Wand für die Gebäude Nr. 10, Gebäude 2 und Nr. 12 am Rauschenka-Ufer. Seit 2004 ist das Gebäude als Objekt des kulturellen Erbes von regionaler Bedeutung anerkannt.
Die Hauptfassade des Gebäudes ist zum Rauschenka-Ufer ausgerichtet. Im Westen schließt sich der Hauptkörper des GES-1 an, im Osten das Gebäude mit dem Maschinenraum der synchronisierten Umformer. Die seitlichen Risalite betonen den Haupteingang (westlich) und die Durchfahrt zum Innenhof (östlich).
Die dekorative Gestaltung der Stockwerke ist vielfältig. Das Erdgeschoss ist mit großem Rustika gestaltet und mit „unter Pelz“ verputzt, seine rechteckigen Fenster haben keine Fensterläden. Die Fenster des zweiten Stocks sind halbrund, während die Fenster des dritten Stocks mit flachen Fensterläden und Bogenüberständen verziert sind. Der vierte Stock zeichnet sich durch rechteckige Fenster aus, die größer sind als die Fenster der unteren Stockwerke. Die Risalite im obersten Stock haben große Bogenfenster mit Schlusssteinen, über denen Brüstungsmauern emporragen. Die rustizierten Pilaster der Risalite sind mit plastischen Girlanden in Form von Blitzbündeln geschmückt. Die originalen Metallflügel der Tore im Durchgangsbogen und das metallene, figürliche Vordach über dem Eingang sind erhalten geblieben.
Die Innenhof-Fassade ist mit feinem Rustika über die gesamte Höhe gestaltet. Auf der Hofseite gibt es Anbauten aus den Jahren 1904 und 1930. Experten stellen fest, dass die Elemente der Konstruktionen und der Dekorationen der Fassaden des Gebäudes einen hohen Grad an Authentizität aufweisen und sich in einem zufriedenstellenden technischen Zustand befinden.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.
Um einen Kommentar zu hinterlassen, mit Google anmelden.