Die Gebäude in der Romanow-Gasse, einschließlich des Wohnmietshauses aus der dritten Viertel des 19. Jahrhunderts (Gebäude 1) und des angrenzenden Hinterhauses (Gebäude 2), sind wichtige Objekte der historischen Bebauung Moskaus. Beide Gebäude wurden von dem Architekten W.W. Belokrylzew entworfen, der zu den Gründern der Moskauer Architektengesellschaft gehörte.
Im Hinterhaus wurde 1942 ein Gedenkmuseum-Wohnung als Abteilung des K.A. Timirjasew Biologiemuseums eingerichtet. Dies geschah auf Beschluss der sowjetischen Behörden (WZIK), um das Arbeitszimmer und das wissenschaftliche Erbe von K.A. Timirjasew zu bewahren. Am 27. April 1946 wurde das Museum unter die Verwaltung der Moskauer Landwirtschaftsakademie K.A. Timirjasews übertragen.
Die Familie K.A. Timirjasew bewahrte die Wohnung in dem Zustand, in dem sie zu seinen Lebzeiten war, und sein Sohn übergab sie persönlich dem Museum. In der Ausstellung des Museums-Wohnung sind fünf Räume zu sehen, darunter Wohnräume, eine Bibliothek und das Arbeitszimmer des Wissenschaftlers. 1958 wurde das Gebäude restauriert, alle Kommunikationssysteme wurden erneuert und die Innenräume wurden teilweise rekonstruiert, um den Ausstellungsraum zu vergrößern.
Das Museum wird vom Staat als Denkmal von föderaler Bedeutung geschützt.
Im Mietshaus lebten Professoren und Dozenten der Moskauer Universität, und im gleichzeitig mit dem Haus erbauten Hinterhaus wohnte von 1899 bis 1920 der Biologe, Agronom und Professor der Moskauer Universität Kliment Arkadjewitsch Timirjasew (1843-1920). Zu seinen Lebzeiten waren hier oft bekannte Persönlichkeiten der russischen Intelligenz zu Gast, darunter die Schriftsteller L.N. Tolstoi und A.M. Gorki, die Maler I.I. Lewitan und W.D. Polenow, der Physiologe I.P. Pawlow, der Komponist S.I. Taneyev, der Verleger und Mäzen I.N. Knebels und andere.
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