Das Museum Poddubny in der Stadt Jeisk, Region Krasnodar, ist dem Leben und Wirken von Ivan Maksimovich Poddubny gewidmet, einem bekannten Ringer und Verdienten Meister des Sports der UdSSR. Mit Jeisk verband Poddubny viel. 1927 erwarb er hier ein Haus in der Sennaya-Straße, wo er mit seiner zweiten Frau, Maria Stepanovna Mashoshina, lebte. 1941, nach seiner Pensionierung, teilte er seine Erinnerungen im örtlichen Theater und vor Schülern und ließ sich in einem Sanatorium behandeln. Während des Großen Vaterländischen Krieges blieb er in der besetzten Stadt und arbeitete als Marker in einem Billardraum. Nach dem Krieg erhielt er Essensmarken.
1947, nach einem Oberschenkelbruch, war Poddubny ans Bett gefesselt und bewegte sich mit Krücken. Er starb 1949 und wurde im Загородном Park beigesetzt, der 1965 zu seinen Ehren benannt wurde. 1955 wurde auf seinem Grab ein Denkmal aus schwarzem Marmor mit einem Fotoporträt und einer Inschrift über seine Errungenschaften errichtet.
Anlässlich des 100. Geburtstags von Poddubny wurde 1971 neben seinem Grab das Memorialmuseum eröffnet. Das Gebäude des Museums ist mit Säulen und einem dreieckigen Portikus geschmückt, und im Untergeschoss befindet sich ein Sportraum für Ringen. In der Stadt finden jährlich Turniere im griechisch-römischen Ringen zu Ehren von Poddubny statt.
Die Ausstellung des Museums ist im Stil eines Zirkus „Schapito“ gestaltet. Im Zentrum befinden sich Gusseisen-Gewichte, eine Langhantel mit einem Gewicht von 75 kg und ein Stock mit einem Gewicht von 19,5 kg. An den Wänden sind Materialien aus dem Leben von Poddubny ausgestellt: Plakate, Fotos, sein Morgenmantel, Trainingsanzug und persönliche Gegenstände. Unter den Exponaten sind verdrehte Nägel, zerbrochene Ketten und gebrochene Hufeisen, die seine Stärke belegen. Auch der Orden des Roten Arbeitsstandards, den Poddubny während der Besatzung trug, ist ausgestellt.
Im Museum wurde das Interieur einer ukrainischen Hütte, in der Poddubny aufwuchs, und die Einrichtung seines Zimmers in Jeisk nachgebildet. Insgesamt sind im Museum etwa 2000 Exponate gesammelt. Neben dem Museum befindet sich die Grabstätte von Poddubny und ein Denkmal, das ihn bei einem Auftritt auf der Zirkusmanege zeigt.
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