Am 7. November 1957 wurde in dem grundlegend renovierten Haus der Familie Popow-Slowzow die erste kleine Ausstellung in zwei Räumen eröffnet, die Alexander Stepanowitsch Popow, dem Geburtsort Krasnoturjinsk und den Turjinsker Gruben gewidmet ist.
Im Jahr 1980 wurde das Haus um 4,5 Meter in das Quartier versetzt.
1984, zum 125. Geburtstag von A. S. Popow, wurde eine vollständige Ausstellung des Gedenkhauses eröffnet.
Mit Hilfe der Tochter und Enkelin von A. S. Popow, Jekaterina Alexandrowna Popowa-Kjandskaja und Jekaterina Georgiewna Kjandskaja Popowa, sammelten die Mitarbeiter des Museums einen interessanten Gedenkfonds, der Dokumente, Fotos, Bücher, Möbel und Geschirr umfasst. Dies ermöglichte die Schaffung von zwei Gedenkräumen, einem Wohnzimmer und einem Esszimmer, sowie die Präsentation einer Ausstellung über das Leben und die Aktivitäten des Wissenschaftlers.
Die Ausstellung erzählt von A. S. Popows Leben in den Turjinsker Gruben, seinem Studium an den theologischen Schulen in Dolmatowo und Jekaterinburg, dem theologischen Seminar in Perm und der Universität St. Petersburg.
Sie beleuchtet die Arbeit in Kronstadt in der Minenoffiziersklasse, an der Technischen Schule, die Entwicklung Popows als Wissenschaftler, die Gründung einer Familie, die Arbeit auf der Nischni Nowgoroder Allrussischen Messe, die Reise nach Chicago und andere Etappen seines Lebensweges.
Im „Büro“ kann man mehr über die Entdeckung von A. S. Popow, die Tests und die praktische Anwendung seiner Erfindung erfahren. Hier sind originale Geräte des Erfinders des Radios und Kopien der ersten Empfänger des drahtlosen Telegraphen, hergestellt von lokalen Funkamateuren, ausgestellt.
Die Ausstellung umfasst die Jahre 1901 und 1905, die Arbeit in St. Petersburg als Professor und erster gewählter Direktor des St. Petersburger Elektrotechnischen Instituts sowie die letzten Dokumente und Fotos von A. S. Popow und seiner Familie.
Eingeschlossen ist auch der Gedenkraum, in dem Geschenke von Gästen der Stadt und des Museums zu den Jubiläen des großen Wissenschaftlers und des Gedenkmuseums A. S. Popow ausgestellt sind.
Im Gedenkmuseum arbeitet eine kollektive Funkstation mit dem Rufzeichen R9DMP. Funkamateure des städtischen Funkclubs A. S. Popow senden regelmäßig aus dem Museum und nehmen an verschiedenen Wettbewerben teil.
Am 13. März 2014, zum 155. Geburtstag von A. S. Popow, wurde die aktualisierte Ausstellung des Gedenkhauses eröffnet, die im Abschnitt „Virtuelle Ausstellung des Gedenkhauses A. S. Popow“ präsentiert wird.
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