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Gedenkfriedhof der Opfer des totalitären Regimes in Abes

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Der Gedenkfriedhof der Opfer des totalitären Regimes befindet sich am Rand des Dorfes Abes. Die ersten Beisetzungen hier stammen aus den Jahren 1947 und 1948. Der Großteil der Beisetzungen fand 1949 und 1957 statt, als hier Häftlinge aus dem Lager Nr. 1 des Mineralien-Korrekturarbeitslagers (Abes Invalidenlager des Minlag) beigesetzt wurden. Ursprünglich wurden die Beisetzungen in gemeinsamen Gräbern durchgeführt, aber ab 1952 wurden individuelle Gräber verwendet, auf denen Pfosten mit der Nummer des Grabes aufgestellt wurden. Insgesamt ruhen auf dem Friedhof etwa 2000 Menschen. Auf der Grundlage von Archivdaten wurde eine namentliche Liste erstellt, die mehr als 1000 Häftlinge des Minlag umfasst, die hier beigesetzt wurden. 1989 begann die Gestaltung und Memorialisierung des Friedhofs: Es wurde eine Glocke und eine Gedenktafel mit der Inschrift „Hier liegen Tausende“ aufgestellt, sowie das erste Denkmal, eine Pyramide aus Eisen mit einem Kranz aus Stacheldraht und einem Holzschild: „Unschuldigen Opfern der Repressionen der 30er und 50er Jahre. Ewige Erinnerung. Ewiger Frieden.“ 1990 errichtete die Vilnius Gesellschaft der politischen Gefangenen ein Denkmal „Brennendes Kreuz“ 200 Meter vom Friedhof entfernt (Autor, der litauische Bildhauer Jonas Juodishius, Sohn des Generals I. Juodishius, der im Lager starb). Im Juli 1996 stellte die Lwiwer Gesellschaft „Poshuk“ ein Gedenkkreuz aus Metall mit der Inschrift in ukrainischer Sprache auf: „Ewige Erinnerung an die politischen Gefangenen des Intlag, die 1946 und 1954 in Abes starben.“ (Projektleiter I. Fedushchak). 1999 wurden zwei Gedenkkreuze für die Polen und Belarussen aufgestellt, die im Gefängnis starben (Autor F. A. Ignatov). 2003 rekonstruierte das Intinsker Heimatmuseum etwa 500 erhaltene Holznummernschilder aus Metall, und diese Arbeit wurde 2009 und 2012 fortgesetzt. Seit 1990 wurden auf dem Gelände des Friedhofs mehrere Dutzend persönliche Gedenkzeichen aufgestellt, darunter für den Philosophen L. P. Karsavin (1882, 1952), den General Jonas Juodishius (1892, 1950), den Historiker N. N. Punin (1888, 1953) und viele andere.

Geo-Punkt

Мемориальное кладбище жертв тоталитарного режима в поселке Абезь

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