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Memoriale Kadettenzimmer in Weißkirchen (Serbien)

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In der kleinen Stadt Weißkirchen wird das memoriale Kadettenzimmer nur von dem älteren Nachkommen der Weißemigranten, Wladimir Kastelianow, unterstützt. Früher wurde hier oft Russisch gesprochen, denn in der Stadt lebten mehrere Tausend Russen, die das Russische Kaiserreich verlassen hatten. In Weißkirchen kann man noch immer Gebäude sehen, in denen einst Bildungseinrichtungen des Zarenreichs untergebracht waren, die nach der Revolution von 1917 ins Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen evakuiert wurden. Hier fanden die Nikolaus-Kavallerieschule aus Petersburg und das Mariinskij Don-Institut für adlige Mädchen aus Nowotscherkassk Unterkunft. 1925 wurde in Weißkirchen das Museum des russischen Kadettenkorps mit mehr als 4000 Exponaten aus ehemaligen Militärschulen des Kaiserreichs eröffnet. Die russischen Weißemigranten erlebten in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts eine weitere Tragödie, als der Krieg auf serbischen Boden kam und die Nachkommen der Kadetten und Militärs über die ganze Welt verstreut wurden. Trotz des völligen Fehlens offizieller Unterstützung gelang es, den Raum zu erhalten.

Geo-Punkt

Мемориальная кадетская комната в Белой Церкви (Сербия)

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