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Möblierte Zimmer „Peterhof“

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Im mittleren 17. Jahrhundert befanden sich an dieser Stelle zwei Anwesen, die Angehörigen der Familie Puschkin gehörten, den Cousins der Bojaren Grigori Grigorjewitsch und Boris Grigorjewitsch Puschkin. 1763 vereinigten sich diese Besitztümer unter der Verwaltung von Alexander Artemjewitsch Sagrjaschski, dessen Enkelin Natalja die Mutter von Natalja Nikolajewna Goncharowa wurde.

1786 erwarb der im 18. Jahrhundert bekannte Kaufmann Peter Michailowitsch Gusiatnikow das Anwesen von den Sagrjaschskis. Er war ein wohlhabender „namhafter Bürger“, Vertreter der oberen Kaufmannsschicht, und besaß zusammen mit Partnern das Weinmonopol in Moskau sowie Tuch- und Hutfabriken in Koschewniki. Sein Unternehmen schuf die Zollgrenze Moskaus, den Kamer-Kollegialwall. Die Nachkommen Gusiatnikows, darunter der Dichter Apollon Maikov und der Dekabrist Michail Fjodorowitsch Orlow, erhoben sich in den Adelsstand. Im alten Haus Gusiatnikows befand sich 1827 und 1828 das bekannte Moskauer Pensionat von Kister, wo der zukünftige Historiker und Professor der Moskauer Universität Timofej Granowski studierte. In den 1860er Jahren war hier das Pensionat von R.I. Zimmermann untergebracht.

1857 ging das Anwesen an den Petersburger Kaufmann Jegor Michailowitsch Skvortsov über, der ein neues Steinhaus baute. Es gab Gerüchte, dass er Steine von der eingestürzten Kremlmauer oder der Großen Steinstraße verwendete. 1859 berichtete die Zeitung „Moskauer Gubernialnachrichten“, dass Skvortsov ein großes Mietshaus an der Ecke der Mochowaja nach dem Entwurf des Architekten Nikolskij gebaut hatte. Die Fassade des Gebäudes war schön, mit Geschäften im Erdgeschoss und Wohnungen in den oberen Etagen. Im Haus befand sich auch das Handelsgericht, wo A.N. Ostrowski diente.

1899 erwarb die Russische Gesellschaft für Kapital- und Einkommensversicherung das alte Anwesen an der Ecke von Wosdwischenka und Mochowaja und ließ die alten Gebäude abreißen, um ein neues Gebäude nach dem Entwurf des Architekten W.W. Schaub zu errichten. Das Haus wurde im Stil des deutschen Jugendstils mit barockem Dekor und naturalistischen Darstellungen erbaut. Der Eckturm mit Kuppel betonte die Kreuzung der Straßen und korrespondierte mit dem Dreifaltigkeitsturm des Kremls. Die erste Etage wurde für Geschäfte vermietet, während in den anderen eine Hotel „Peterhof“ untergebracht war.

Ein Teil des Hauses wurde von teuren Wohnungen bewohnt. Im Dezember 1905 mieteten A.M. Gorki und seine Lebensgefährtin M.F. Andrejeva eine davon, wo Serov das berühmte Porträt des Schriftstellers malte. In den Jahren 1913 und 1919 lebte hier der bekannte Tenor Leonid Vitaljewitsch Sobinow.

Nach 1917 wurde hier das Sekretariat des Zentralkomitees der WKP(b) untergebracht, später das 4. Haus der Sowjets, wo Parteifunktionäre wie A.I. Rykow, N.A. Semashko und andere lebten. In diesem Gebäude befanden sich die Institutionen des ZIK sowie das Büro des Vorsitzenden des Präsidiums des Obersten Rates M.I. Kalinin.

Derzeit befindet sich auf der Seite von Wosdwischenka die Empfangsstelle der Staatsduma, und auf der Seite von Mochowaja das Geschäftscenter „Geschäftshaus Mochowaja“.

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Меблированные комнаты «Петергоф»

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