Das Lygowski Heimatmuseum wurde auf Beschluss des Oblastkomitees Kursk gegründet, dank der Initiative des Heimatforschers S.V. Lagutich und der Unterstützung des Stadtrats der Volksabgeordneten. Im Jahr 2014 wurde es eine Filiale des Kursker Oblast-Heimatmuseums.
Das Museum befindet sich in einem einstöckigen Ziegelgebäude, das in den 1890er Jahren erbaut wurde.
Der Fundus des Museums umfasst über 20.000 Objekte, die mit Geschichte und Kultur verbunden sind. Dazu gehören Sammlungen zur Archäologie, zum Alltagsleben und zur Ethnographie, Fotodokumente, Archivdokumente, Malerei, Grafik, angewandte Kunst, Numismatik und andere.
Die Ausstellungsfläche des Museums beträgt 65,2 Quadratmeter.
Ein wichtiger Teil der Ausstellung sind Materialien zur Geschichte von Lygow, beginnend mit der alt-russischen Stadt Olgow und endend mit dem Kreis- und Bezirkszentrum. In der stationären Ausstellung "Am Lygowski Brückenkopf" werden Materialien zum Großen Vaterländischen Krieg präsentiert, einschließlich Filmchroniken zur Befreiung von Lygow im Jahr 1943, Kämpfen an der Kursker Schneise und Fotografien von Kriegsbeteiligten.
Im Museum finden regelmäßig wechselnde thematische Ausstellungen statt.
Neben allgemeinen und thematischen Führungen organisieren die Mitarbeiter des Museums Workshops, interaktive Spiele, Vorträge, Gedenkabende und Stadtführungen, einschließlich Ausflügen zur Lyushinskaya Stadtanlage und zur Gorodenskaya Wacht.
Jährlich besuchen etwa 4000 Menschen das Museum.
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