Das Dorf Kyshtovka ist das Verwaltungszentrum des Gebiets Nowosibirsk. Die ersten Erwähnungen stammen aus dem Jahr 1730 und finden sich in den Chroniken der Priirtysh-Tataren. Das Heimatmuseum von Kyshtovka befindet sich in einem alten Gebäude, das früher als Kaufmannsladen diente und dem Kaufmann Fjodor Afinogenowitsch Schjeglow gehörte. Das Museum wurde 1990 eröffnet. Bis heute sind die schmiedeeisernen Gitter an den Fenstern, die Fensterläden mit aufgesetzten Metallelementen sowie die eisernen Regenrinnen mit filigranen Regenauffangern erhalten geblieben.
Im Museum wird eine bedeutende archäologische und paläontologische Sammlung aufbewahrt, alte Karten der Region und Fotografien des Dorfes aus vergangenen Jahren. Hier sind Gegenstände des bäuerlichen Lebens ausgestellt, wie Geschirr, Haushaltsgeräte und Werkzeuge, sowie selbstgemachte Kleidung aus Leinen und Wolle, die von den einheimischen Bauern getragen wurde. In der Ausstellung sind auch Gegenstände von Umsiedlern, ein belarussisches Nationalkostüm, ukrainische Musikinstrumente und vieles mehr zu sehen. Das Museum enthält zudem Exponate, die den Bürgerlichen und dem Vaterländischen Krieg gewidmet sind. Insgesamt beherbergt das Museum 1922 Exponate des Hauptbestands und 241 Exponate des wissenschaftlich-hilfsfonds, die in drei Ausstellungsräumen und einem Depot untergebracht sind.
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