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Kreuzerhöhungskathedrale

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Vor der Revolution trug diese Stadt an der Wolga den doppelten Namen Romanov-Borisoglebsk. Bis 1822 waren dies zwei separate Städte: das alte Romanov, gegründet im frühen 14. Jahrhundert von dem uglichischen Fürsten Roman am linken Ufer der Wolga, und Borisoglebsk am rechten.

Der zentrale Teil der Kathedrale wirkt massiv und ruhig, während die kleinen kubischen Anbauten, die sich im Süden und Norden anschließen, mit schlanken Zeltdächern geschmückt sind. Die Komposition der Kathedrale wäre streng symmetrisch, wenn nicht der prächtige Glockenturm, der sich an die nordwestliche Ecke anschließt, wäre. Er verleiht dem Ensemble Dynamik und Malerisches, das für die alt-russische Architektur charakteristisch ist.

Diese komplexe und auf den ersten Blick widersprüchliche Komposition könnte den Eindruck erwecken, dass sie zu verschiedenen Zeiten geschaffen wurde. Doch das ist nicht der Fall: Die gesamte Architektur stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, und alle Kontraste sind durchdacht und künstlerisch geplant. Eine Ausnahme bilden die südlichen und westlichen Teile der Galerie, die im 19. Jahrhundert in vereinfachten klassischen Formen umgebaut wurden.

Die Innenwände und Gewölbe der Kathedrale sind vollständig bemalt, wahrscheinlich kurz nach ihrer Errichtung. Stilistisch deuten die Malereien darauf hin, dass hier die berühmten Meister aus Kostroma, Wassili Ilin und Gurij Nikitin, gearbeitet haben.

Geo-Punkt

Крестовоздвиженский собор

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