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Die Schönheiten von Pjatigorsk. Die Bels-Vue-Galerie

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Seit langem ist der Kaukasus eine touristische Mekka Russlands, dank seiner heilenden Quellen, malerischen Natur und herrlichen Aussichten. Um den Menschen zu ermöglichen, die Schönheit der Berge und Täler zu genießen, wurden im 19. Jahrhundert mehrere Aussichtsplattformen errichtet, eine davon hieß Bels-Vue. Sie befand sich auf dem Gipfel des Hot Mountain, hinter der Akademischen Galerie.

Zu dieser Zeit wurde die Elisabetinische Quelle populär, und der Chefarzt der Kaukasischen Mineralwässer, Fjodor Konradi, schlug vor, eine Galerie zu bauen, damit die Touristen die frische Bergluft atmen konnten. Das Projekt wurde von den Architekten Bernardazzi umgesetzt, die eine einfache, aber elegante Konstruktion schufen. Auf der Kuppel wurde ein Flaggenmast angebracht, an dem am Eröffnungstag der Heilungssaison die russische Flagge gehisst wurde. In der Nähe befanden sich eine Glocke und eine Uhr, die den Badegästen die Zeit mit Schlägen mitteilte.

Bis in die 80er Jahre des 19. Jahrhunderts war die Galerie baufällig geworden, und an ihrer Stelle entschloss man sich, eine neue zu bauen. So entstand ein achteckiger Pavillon mit einem Belvedere unter der Kuppel, geschmückt mit feiner Holzschnitzerei. Die Galerie erhielt den Namen Bels-Vue, was aus dem Französischen übersetzt "zauberhafter Blick" bedeutet. Hier besuchten viele Touristen, und es wurden zahlreiche Komplimente und Liebeserklärungen gemacht.

Doch das Schicksal des Pavillons war unglücklich. Im Jahr 1911 brannte er nieder. Die örtlichen Behörden bauten bald darauf eine neue Galerie mit einem kreuzförmigen Satteldach, aber auch diese hielt nur 7 Jahre. Im Jahr 1918, in einer Zeit der Unordnung im Land, brannte sie ebenfalls nieder. Eine Wiederherstellung fand nicht mehr statt, und heute ist dieser Platz mit Gras überwuchert. Heute ist es schwer vorstellbar, dass dieser Ort einst einer der beliebtesten bei den vorrevolutionären Touristen war.

Geo-Punkt

Красоты Пятигорска. Беседка Бель-вю

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