Ein Denkmal der Geschichte und Architektur der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die ehemalige Kirchenschule, ist ein zweigeschossiges Steingebäude, das Teil eines architektonischen Ensembles war.
Lokale Bräuche, Folklore und sogar der Dialekt heben diese Region von anderen ab. Das Vokhma-Museum bewahrt die Geschichte und Kultur dieses einzigartigen Landes. In seinen reichen und vielfältigen Beständen befinden sich einzigartige Sammlungen von Stoffen, bemaltem Holzgeschirr, landwirtschaftlichen und anderen Werkzeugen. Die Exponate werden sowohl in temporären Ausstellungen als auch in vier Sälen des Museums präsentiert. Besonders interessiert die Besucher der Naturraum, wo man die Atmosphäre der Vokhma-Region spüren kann.
Unter den vielen Denkmälern und historischen Stätten der Region Kostroma nimmt das Vokhma-Heimatmuseum, das im Dorf Vokhma in der Region Kostroma liegt, einen besonderen Platz ein.
Das Heimatmuseum wurde 1919 im Dorf Wosnesenskoye, Vokhma, kurz nach der Oktoberrevolution 1917 gegründet. Selbst in dieser unruhigen Zeit wurde viel Wert auf die Gründung von Museen und den Erhalt kultureller und historischer Werte gelegt. 1918 erließ der Rat der Volkskommissare ein Dekret über den Erhalt und die Dokumentation von Denkmälern der Antike und Kunst, das im Oktober 1918 von W.I. Lenin unterzeichnet wurde. Das Museum wurde von Michail Alexandrowitsch Osipow gegründet, einem Arzt, der 1912 nach dem Abschluss der Universität Kasan nach Vokhma kam und später Vorsitzender des Gemeinderates wurde. Trotz der Schwierigkeiten dieser Zeit wurde der Gründung von Museen und dem Erhalt historischer und kultureller Werte große Aufmerksamkeit geschenkt. Kunstliebhaber betrachten das Vokhma-Museum als Hüter der Kultur und Geschichte der Region Kostroma.
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