Im Jahr 2006 wurde auf der Grundlage des regionalen historischen und ethnografischen Museums die kommunale Kultureinrichtung „Ust-Kubinskiy regionales Heimatmuseum“ gegründet. Die Grundlage seiner Ausstellung bildeten 289 Exponate, die 1986 von einer Expedition unter der Leitung von A. A. Rybakov im Gebiet des Ust-Kubinskiy Bezirks gesammelt wurden. Derzeit umfasst der Fundus des Museums etwa 4.000 Exponate.
Seit 2011 befindet sich das Museum im Gebäude der ehemaligen warmen Kirche der Schutzherrin der Heiligen Gottesmutter, die 1848 erbaut wurde. Im Jahr 2012 wurde die neue Ausstellung des regionalen Museums fertiggestellt. Für die Besucher sind ein Ausstellungsraum und zwei Ausstellungsräume geöffnet. Die Hauptausstellung widmet sich der Geschichte der Region, dem spirituellen und kulturellen Erbe, der Entwicklung von Handwerken, Gewerben und Produktionen. Im Museum sind die Kunsthandwerke der Ustyans vertreten, wie Spitzenklöppeln, Horn- und Töpferei. Besonders beliebt sind die neuen Ausstellungen wie „Der Große Vaterländische Krieg 1941-1945 in den Schicksalen der Landsleute“, „Die Geschichte des Spaso-Kamenno-Klosters“, „Die Geschichte des Schiffbaus“ und andere.
Den Besuchern des Museums werden Rundgänge, museumspädagogische Unterrichtseinheiten, Vorträge, Konferenzen, thematische Veranstaltungen, Begegnungsabende und Feste angeboten.
Das Museum hat auch eine Filiale „Nikolskiy Park“, die ein Naturdenkmal „Alter Park“ im Dorf Nikolskoye des Ust-Kubinskiy Bezirks ist. Die Fläche des Parks beträgt 12 Hektar. Auf seinem Gebiet werden Veranstaltungen zur Erhaltung und Wiederherstellung von Bepflanzungen, Landschaftsplanung, wissenschaftliche Forschungen sowie Veranstaltungen zur Popularisierung der Geschichte und Natur des alten Parks durchgeführt.
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