Die Geschichte der Region Sokolskoye ist einzigartig und eigenständig, daher verdient sie es, erforscht und bewahrt zu werden. Gemäß dem Beschluss des RK KPSS vom 18. Juli 1971 wurde im Dorf Sokolskoye ein Heimatmuseum eröffnet. Es wurde von der Direktorin der Bibliothek, Anna Fjodorowna Rodina, geleitet. Ursprünglich befanden sich die Sammlungen des Museums in einem zweigeschossigen Gebäude in der Naberezhnaya-Straße, aber leider zerstörte ein Feuer fast alle Exponate. 1995 begann die Wiederbelebung des Museums, das in einem Holzhaus in der Rabochaya-Straße untergebracht wurde, das zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbaut wurde. Zu den ersten Ausstellungen gehörten: „Die archäologische Vergangenheit unserer Region“, „Die Tierwelt unserer Region“, „Der Große Vaterländische Krieg und unsere Region“, „Die Sokolsker Werft“. Im Jahr 2002 erhielt das Museum den Status „Volksmuseum“ für seine aktive Arbeit zur Erforschung und Bewahrung des historischen Erbes sowie für die Wiederbelebung der spirituellen und kulturellen Traditionen der Region. In den Jahren 2003 und 2004 wurde das Museum zweimal Sieger des regionalen Wettbewerbs für die beste Museumsausstellung. Ende 2017 wurde in der Zarechnaya-Straße eine neue Abteilung des Sokolsker Volksheimatmuseums eröffnet. Derzeit umfasst der Hauptbestand des Museums 1985 Exponate, der wissenschaftlich-hilfreiche Bestand 1958. Im Museum sind Exponate zur Ethnographie, Archäologie, Paläontologie sowie handschriftliche und alte Druckbücher, Fotokollektoren vertreten. Hier werden regelmäßig Ausstellungen eröffnet, thematische Treffen, Führungen, Veranstaltungen und Beratungen durchgeführt. Jährlich besuchen mehr als dreitausend Menschen das Museum.
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