Das Museum begann im Dezember 1994 mit der Aufnahme von Besuchern und wurde im Laufe seiner Existenz zu einem wichtigen Kulturzentrum der Stadt. Jährlich besuchen über sechstausend Menschen seine Säle, und die Sammlungen umfassen mehr als sechstausend Exponate. Das Museum ist sechs Tage die Woche geöffnet und umfasst fünf Ausstellungsräume: Ethnographie, Natur der Region, patriotisch, Ausstellungsraum.
In der ethnographischen Ausstellung sind Alltagsgegenstände, Perlenzieraden, nationale Kleidung, Modelle von Wohnstätten der Chanten, Jagdwerkzeuge und Fortbewegungsmittel zu sehen. Die Geschichte der Stadt kann anhand von Fotografien aus den Beständen des Museums studiert werden, die die einzigen Zeugen ihrer Veränderungen sind. Die Ausstellungen helfen, nicht nur über das Alltagsleben, sondern auch über die Schicksale der Menschen zu erfahren.
Die archäologische Sammlung zeigt die jahrhundertealte Geschichte des Gebiets Pokachi: Fragmente von Keramiken, Metallwaren, bronzene Schmuckstücke und Lederwaren, datiert vom III. Jahrtausend v. Chr. bis zur Neuzeit. Der Naturraum der Region ist bei den Besuchern besonders beliebt: Hier kann man Bären, Füchse, Wölfe und verschiedene Vogelarten sehen, darunter Sumpfvögel, Wildgeflügel und Raubvögel.
Der Ausstellungsraum bietet Ausstellungen lokaler Künstler und Meister der dekorativen und angewandten Kunst sowie Wanderausstellungen aus Museen der Region ChMAO-Jugra an. Das Museum entwickelt aktiv verschiedene Arbeitsformen. Für Vorschulkinder werden spielerische Führungen angeboten, für Schüler der Mittelstufe Quizze und Bildungsprogramme, und für Oberstufenschüler integrierte Unterrichtsstunden über die Heimatregion.
Das Museum implementiert Programme zur Ethnographie, Geschichte der Region, bildenden Kunst und patriotischen Erziehung und pflegt enge Kontakte zu Bildungseinrichtungen. Kinder mit Behinderungen besuchen das Museum, nehmen an Kunstausstellungen und Workshops teil, was ihre soziokulturelle Rehabilitation fördert. Das Programm „Schritt entgegen“ hilft ihnen, sich als gleichberechtigte Mitglieder der Gesellschaft zu fühlen.
Für Rentner werden monatlich Veranstaltungen organisiert, darunter kreative Treffen und Workshops, was ihre soziale Aktivität und ihren Horizont erweitert. Die ökologische Bildung nimmt einen wichtigen Platz in der Tätigkeit des Museums ein. Das Programm „Kenne und liebe deine Region“ fördert die ökologische Kultur bei Vorschulkindern, während für ältere Kinder Veranstaltungen zur Ökologie und die Teilnahme an der Aktion „Rette und bewahre“ organisiert werden.
Die patriotische Erziehung wird durch ein Projekt realisiert, das Treffen mit Veteranen, Vorträge und Exkursionen zur Geschichte des Kreises und der Stadt umfasst. Das Museum, wie auch die Stadt, entwickelt sich weiter und bildet Traditionen, die Teil der gemeinsamen Geschichte der Region werden.
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