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Heimatmuseum in Gorbatow

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Das Heimatmuseum befindet sich in einem Gebäude, das früher dem Kaufmann Erschow gehörte und 1867 erbaut wurde. Im Museum sind antike Gegenstände ausgestellt, die mit der Geschichte und Entwicklung von Gorbatow verbunden sind. Der Direktor des Museums, A.S. Sawinow, hat zahlreiche originale Dokumente und Exponate gesammelt, die über die Vergangenheit der Kreisstadt berichten. Besonders hervorzuheben sind zwei bekannte Marken, die Gorbatow über die Grenzen der Region Nischni Nowgorod hinaus berühmt gemacht haben. Die erste ist die rot-gorbatowsche Kuh, die 1846 im Anwesen von S.V. Scheremetew durch Kreuzung der Priokski- und Tiroler Rassen gezüchtet wurde. Diese Rasse wurde in westlichen Ländern aufgrund des hohen Fettgehalts der Milch von etwa 6% und ihrer Krankheitsresistenz populär. Obwohl heute kaum noch mit ihrer Zucht beschäftigt wird, hat das Museum beschlossen, das Andenken an sie zu bewahren, indem es das erste Kuhmuseum in Russland eröffnet hat. Derzeit befinden sich die Exponate in der allgemeinen Ausstellung des Heimatmuseums, aber Anatolij Sergejewitsch träumt davon, es als separate Einrichtung zu registrieren. Der zweite Stolz von Gorbatow ist die Kirsche. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es in der Stadt etwa 200 Kirschgärten, in denen die Sorten „gorbatowskaja“ und „liwenskaja“ angebaut wurden. Die Moskauer Weinfirma Schustow, Lieferant des kaiserlichen Hofes, bereitete jährlich Säfte am Ufer der Oka zu. Und bis heute ertrinkt die Stadt im Frühling in weißer Blüte. Einer der Säle des Museums ist den Dreharbeiten von N.S. Michalkow gewidmet. Die Umgebung der Stadt gefiel dem Regisseur so gut, dass er hier die Filme „Sibirischer Friseur“ und „Die Erschöpften der Sonne: Zitadelle“ drehte. In der Nähe von Gorbatow wurden zahlreiche Kulissen gebaut, wie die Zitadelle, ein weißrussisches Dorf und eine Kirche, und die Einheimischen nahmen aktiv an den Statistenrollen teil.

Geo-Punkt

Краеведческий музей в Горбатове

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