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Konakov Alexander Fjodorowitsch

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Alexander Konakov wurde am 9. September 1887 in eine Bauernfamilie geboren. 1908 schloss er die Kukarsk Lehrerbildungsanstalt ab und arbeitete bis 1914 als Lehrer an der Konganursk Zweiklassenschule. Danach trat er in das Wjatka Lehrerinstitut ein, nach dessen Abschluss wurde er in die zaristische Armee einberufen und diente dort als Unteroffizier.

Nach seiner Demobilisierung im Jahr 1918 begann Konakov an der Ronginsk Schule II. Stufe zu unterrichten. Später wechselte er an die Zarewokokschaysk Lehrerbildungsanstalt, wo er Naturwissenschaften und Chemie unterrichtete. Zusammen mit dem Komponisten I. S. Ključnikov-Palantaj organisierte er dramatische und chorale Gruppen.

Im Mai 1919 wurde Konakov Kursteilnehmer an den Wolga Militär-Wirtschaftskursen in Kasan. Ab 1920 arbeitete er als Militärkommissar des Sernur-Kantons und unterrichtete gleichzeitig an pädagogischen Kursen. Er war Initiator der Durchführung des ersten Feiertags Joshkar Peledysh Payerem am 27. Mai 1920 in Sernur, bekannt als „Roter Feiertag der Blumen“, der bis heute eines der beliebtesten Feste des Mari-Volkes bleibt.

Alexander Fjodorowitsch Konakov starb am 17. Februar 1922 an einer Krankheit. Mit der literarischen Tätigkeit begann er 1908. Ab 1915 erschienen seine publizistischen Notizen und Artikel regelmäßig in der ersten Mari-Zeitung „Wojna uwer“. Als aktiver Unterstützer der sowjetischen Macht trugen seine Auftritte erheblich zur Festigung der neuen Macht im Sernur-Bezirk bei.

Konakov schrieb Erzählungen und Gedichte, trat jedoch vor allem als eigenständiger Dramatiker und Aufklärer in die Geschichte der Mari-Literatur ein. Seine Stücke „Poran“, „Buran“, „Tulyk ydyr“, „Sirotka“ wurden als einzelne Bücher in Kasan veröffentlicht. Insgesamt schuf er mehr als zehn Stücke, die auf den Bühnen der Landclubs aufgeführt wurden. Außerdem schrieb er eine Inszenierung von „Chachavi“ nach der Erzählung von S. Chavain „Yilanda“. Im Jahr 1920 wurde sein Drama „Sirotka“ vom gerade eröffneten Mari Wander-Theater aufgeführt.

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