Der Glockenturm ist ein vergleichsweise kleines dreigeschossiges Bauwerk im russisch-byzantinischen Stil. Er ist aus Ziegeln gebaut und mit Zementputz bedeckt. Das erste Geschoss, das die Form eines Vierecks hat, ist mit einem hohen Bogen der Heiligen Tore durchbrochen und endet mit einem Satteldach mit halben Kuppeln im Giebel sowie einem breiten, arkaden- und säulenartigen Fries mit Nischen falscher Fenster. Die Fassaden sind in Form von leichten Risaliten mit massiven Strebepfeilern an den Ecken gestaltet. Die Torportale auf beiden Seiten und ähnliche Rahmen der Fenster an den Seitenfassaden sind durch Bänder auf der Höhe der Imposten verbunden. Die Bögen des achteckigen Glockenstocks, der auf einem geschlossenen Sockel steht, sind heute zugemauert und nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet, abwechselnd mit falschen Öffnungen an den diagonalen Flächen. Die Stützen dieses Geschosses sind mit paarweisen Säulen geschmückt, die breite profilierten Archivolten der Bögen tragen. Dieses dekorative Motiv wiederholt sich im dritten Geschoss, das sich über der hohen, mit Ziegeln gedeckten, facettierten Kuppel des Resonanzzylinders der zwiebelförmigen Kuppel erhebt. Der Durchgang der Heiligen Tore ist mit einem Kreuzgewölbe überdeckt.
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