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Glockenturm in Luch

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Der Glockenturm, der separat vor den westlichen Fassaden der Kirchen der Himmelfahrt und der Dreifaltigkeit steht, wurde wahrscheinlich 1775 erbaut. Er ist im Stil der alten russischen Architektur gestaltet und gilt als eines der besten Beispiele für säulenartige Glockentürme in dieser Region. Seine schlanke Struktur besteht aus einem niedrigen, einstöckigen Viereck, auf dem ein hoher Achteck steht, gekrönt von einer Reihe von Bogenläuten unter einem achteckigen Zeltdach.

Die dekorative Gestaltung der Fassaden ist zurückhaltend, aber ausdrucksvoll, und die wenigen plastischen Elemente betonen die Monumentalität der massiven Wände. Das Gesims des Vierecks, das an den Abschluss der zweiten Etage der Himmelfahrtskathedrale erinnert, umfasst eine Reihe von Ziegeln und darüber zwei Gürtel mit Nischen und Zähnen, die aus formgefertigten Ziegeln mit Absatzprofil bestehen. Die Kanten des Achtecks sind von umschließenden Lisenen betont, und die Flächen der Kanten über dem Gesims des Vierecks werden durch Fensteröffnungen, die nach den Himmelsrichtungen angeordnet sind, belebt. Die Fenster mit Bogenüberständen sind in Nischen vertieft und mit doppelten Bandverkleidungen umrahmt. An der südlichen und südöstlichen Seite befinden sich auf unterschiedlicher Höhe schmale Fenster zur Beleuchtung der Treppe. Im oberen Teil der westlichen Seite befindet sich ein Schrein, der mit einem dreieckigen Kokoschnik geschmückt ist. Die Flächen des Zeltdaches sind mit drei Reihen von sich verjüngenden Schalllöchern durchbrochen, wobei die rechteckigen Öffnungen der beiden unteren Reihen mit Verkleidungen mit dreieckigen Kokoschnik ergänzt sind, während die oberen runden mit Bandumrandungen umrahmt sind.

Die erste Etage des Glockenturms ist mit einem Gewölbe aus Kastenbalken überspannt. In der östlichen Wand befindet sich eine innenliegende Steintreppe, die auf Höhe des Achtecks durch eine Holztreppe ersetzt wird.

Geo-Punkt

Колокольня в Лухе

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