Laut den Steuerbüchern von 1628 wurde das Dorf Nikolskoye am Kirzhach Fürst Alexei Jurjewitsch Sitski für seine Teilnahme an der Verteidigung Moskaus während des Feldzugs des Prinzen geschenkt. Fürst Sitski, der die Position des Leiters des Kazanischen Palastamtes innehatte, war mit Prinzessin Jewdokija Dmitrijewna Poscharskaja verheiratet. In den Steuerbüchern des 17. Jahrhunderts wird der Tempel im Dorf Argunowo erwähnt: eine hölzerne Schindelkirche des heiligen Nikolaus, in der sich der Ikonostase, die königlichen Tore, Ikonen, Bücher und Kerzen befanden. Der Priester Wassili diente in der Kirche. In der Gemeinde gab es zwei Priester, von denen jeder 96 Höhlen betreute, bis 1707-1708 waren es 107.
Laut lokalen Legenden standen vor dem Bau der steinernen Kirche hier zwei hölzerne Kirchen, von denen die königlichen Tore und ein eiserner achtzackiger Kreuz erhalten blieben. Diese Kirchen befanden sich an der Stelle des heutigen Friedhofs, nördlich der Ruinen der steinernen Kirche. 1795 wurde an der Stelle der hölzernen Kirchen eine steinerne Kirche erbaut, zu der 1826 ein warmer Speisesaal angebaut wurde. Der steinerne Glockenturm wurde 1813 errichtet. In der Kirche gab es fünf Altäre: im kalten Teil zu Ehren des heiligen Nikolaus, der Apostel Petrus und Paulus und der heiligen Barbara, im Speisesaal, zur Taufe des Herrn und des Propheten Elia. Über dem Hauptaltar wurde ein Baldachin auf vier Säulen errichtet. 1833 wurde die Kirche und der Friedhof mit einer steinernen Umfriedung mit fünf Türmen und fünf Toren umgeben, und eine steinerne Wache wurde gebaut.
Anfang der 1950er Jahre fanden in der Kirche noch Gottesdienste statt. Am 18. März 1957 beschloss jedoch der Exekutivausschuss des Oblastrates den Abriss des maroden Kirchengebäudes im Dorf Argunowo, unterzeichnet von Vorsitzendem W. Sporow. In einem Bericht vom 15. März 1957, unterzeichnet von I. Mirsky, wurde festgestellt, dass das 1795 errichtete Gebäude keinen architektonischen oder historischen Wert darstellt und sich in einem maroden Zustand befindet. Das Fundament und die Ziegelmauer der Wände waren besonders in den Ecken des Hauptgebäudes und des Glockenturms zerstört. Gitter und Rahmen in Fenster- und Türöffnungen fehlten. Es wurde beschlossen, dem Antrag des Exekutivausschusses des Pokrowski-Bezirks auf Abriss des maroden Gebäudes stattzugeben.
Die Kirche wurde in den 1960er Jahren gesprengt und hinterließ einen Haufen zerbrochener Ziegel und verbogener Fenstergitter, die laut Dokumenten fehlten. Der als marode geltende Glockenturm überstand die Explosion und erhebt sich bis heute über Wälder und Felder. Vom Dorf blieb nur der Friedhof übrig.
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