Der Hauptkörper dieser Holzkirche stammt aus ihrer ursprünglichen Bauperiode. Es handelt sich um einen quadratischen, kubischen Block, an den der Altar und die verlängerte Sakristei mit Seitenkapellen angebaut sind. Die Wände der Kirche sind aus "in die Zange" gefügten Balken gefertigt, und die Zimmerleute haben dabei außergewöhnliches Geschick gezeigt. Dies ist besonders deutlich in der Verarbeitung der Ecken der Wände und der Altäre der Seitenkapellen, die an die Seitenfassaden des quadratischen Körpers im Süden und Norden angrenzen. Im Inneren der Kirche spürt man die Berührung mit der Antike. Das Interieur hat die alten Proportionen bewahrt, die für Gebäude des späten 17. und der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts charakteristisch sind. Ursprünglich war die Kirche wahrscheinlich mehrstöckig, aber in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der obere Teil durch eine schwere Kuppel ersetzt. Wahrscheinlich wurde zu dieser Zeit auch die Sakristei nach Westen verlängert und über dem Eingang wurde ein Glockenturm errichtet, der in seinem Volumen die Gesamtform des eleganten, ursprünglich gedachten Teils der Kirche überragt. Diese späteren Veränderungen und Verzerrungen haben das Erscheinungsbild des Gebäudes erheblich verändert. Dennoch stellt das ursprüngliche Erscheinungsbild des Denkmals, sowohl in der Komposition als auch in den konstruktiven Merkmalen, ein erhebliches Interesse dar und erfordert eine sorgfältige Untersuchung und anschließende Restaurierung.
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