Das Kochkowskij historisch-heimatkundliche Museum wurde im November 1977 gegründet. Sein Gründer war Dmitrij Emeljanowitsch Pikalow, der aktiv im Kochkowskij Bezirk reiste und Materialien für das Museum sammelte. Am 18. Mai 1984 erhielt das Museum den Titel „Volksmuseum“.
Das Museum befindet sich in einem einstöckigen Gebäude und umfasst zwei Ausstellungsräume. Der große Saal ist der Geschichte des Kochkowskij Bezirks gewidmet und enthält Ausstellungen wie „Geschichte des Dorfes und des Bezirks“, „Natur der Heimat“, „Der Bezirk in der fernen Vergangenheit“, „Wir sprechen wieder über den Krieg“, „Medaille auf der Brust des Veterans“, „Helden sind immer im Dienst“, „Wunderbare Schuljahre“ und andere.
Der kleine Saal erzählt von der Lebensweise der Bauern und dem Alltag der Kochkowsker in der Zarenzeit. Hier gibt es auch eine kleine Ausstellung, die der bürgerlichen Familie Rusinow aus dem Dorf Kotschi gewidmet ist.
Heute beherbergt das Museum 7.353 Exponate des Hauptbestands und 6.887 Exponate des wissenschaftlich-hilfsfonds. Unter den interessanten Exponaten sind eine Rüstung aus dem 17. Jahrhundert, ein Akinak aus dem 6. Jahrhundert v. Chr., eine Kaffeekanne aus dem 17. Jahrhundert, eine Musikdose „Stella“ von 1886 mit Metallplatten, der Stempel des Dorfvorstehers und andere.
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