Das Geschichts- und Heimatmuseum wurde im Jahr 2001 gegründet und seine feierliche Eröffnung fand am 20. März 2003 statt. Die ersten Sammlungen wurden von Pawlow Wasilij Iwanowitsch zusammengestellt. Dies ist der einzige Ort im Landkreis, an dem man die Geschichte, Traditionen und Bräuche des Kljawlinsker Landkreises kennenlernen kann.
Die Hauptaufgabe des Museums besteht darin, die materielle und geistige Kultur der Völker des Kljawlinsker Landkreises zu sammeln, zu bewahren und zu erforschen. Im Fundus des Museums befinden sich mehr als 2000 Exponate, die in drei ständig geöffneten Sälen präsentiert werden.
Im Ausstellungsraum „Russisches Haus“ sind authentische Exponate aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert zu sehen, die das Zuhause eines Bauern nachbilden. Dieser Raum ist besonders interessant für die Besucher, da hier alte Gegenstände der russischen Kultur gesammelt sind: handgewebte Tischdecken, Servietten, Teppiche, Schals, Tücher, russische Nationalkostüme, Schuhe und Haushaltsgegenstände.
Der „Raum des kämpferischen Ruhms“ bewahrt das Andenken an die Landsleute, die am Großen Vaterländischen Krieg sowie an Konflikten in Afghanistan und Tschetschenien teilgenommen haben. Hier ist eine Tafel mit Fotos und Biografien der Helden der Sowjetunion, die aus dem Kljawlinsker Land stammen, gestaltet. Die Ausstellung umfasst Fotos, Archivdokumente und Materialien aus der Presse. Unter den Exponaten befinden sich vergilbte Dreiecke von Briefen aus dem Feldpost und Gegenstände des Soldatenlebens.
Die historisch-ethnografische Ausstellung „Völker des Kljawlinsker Landkreises“ erzählt von den Traditionen, Bräuchen und Kostümen der im Landkreis lebenden Völker. Hier leben Mordwinen, Tschuwaschen, getaufte Tataren, Russen und andere. Auch traditionelle Handwerke wie Teppichweberei, Töpfer- und Schmiedekunst sind vertreten.
Die Ausstellung „Die geheimnisvolle Welt der Teppiche“ ist den Teppichmeistern und Weberinnen gewidmet, die Teppichwaren im Landkreis hergestellt haben. Die Zahl der Besucher des Museums wächst von Jahr zu Jahr, darunter Schüler, Kindergartenkinder, Rentner und Gäste des Landkreises. Die Mitarbeiter des Museums führen Videoaufführungen, Workshops, Wettbewerbe und Spiele durch und erstellen auch Projekte.
Das Museum arbeitet aktiv mit Organisationen und Einrichtungen des Landkreises sowie mit Museen der Region und dem Samaraer regionalen Geschichts- und Heimatmuseum benannt nach P. W. Alabin zusammen.
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