Das Kasaner Männerkloster, gelegen im Dorf Kuznetsovo, ist das einzige im Bezirk Shuya und hat keine historischen Vorgänger. Das Dorf, bekannt als "bei den Brunnen", liegt sieben Werst von Shuya entfernt. In der Vergangenheit gehörte es dem shuyischen Woiwoden Daniil Semenovich Zmeev. In den 1630er Jahren wurde hier eine hölzerne einschiffige Kirche zu Ehren der Himmelfahrt der Gottesmutter gegründet. Im Jahr 1811 wurde anstelle der alten hölzernen Kirche ein steinerner fünfkuppeliges Himmelfahrtskirche mit einer Kapelle zu Ehren des Heiligen Nikolaus und einem schindelgedeckten Glockenturm errichtet. Im Jahr 1775 wurde neben der Himmelfahrtskirche eine steinerne Kirche zu Ehren des Kasaner Ikone der Gottesmutter erbaut. Die Gemeinde umfasste 240 Höhlen mit etwa 2000 Gläubigen. Seit 1886 gab es im Dorf eine kirchliche Schule. Unter den Reliquien wurde das Jerusalem-Ikone der Gottesmutter besonders verehrt.
Die Himmelfahrtskirche wurde in der Sowjetzeit nicht geschlossen und blieb von Zerstörung verschont. Die Gottesdienste wurden nur in Kriegsjahren unterbrochen. Nach der Revolution diente im Kuznetsovo der Protopriester Theodor Lebedev, der 1937 erschossen wurde und als neuer Märtyrer anerkannt wurde. Im Jahr 1961 wurde die Kasaner Kirche teilweise zerstört und in ein Getreidespeicher umgebaut.
Nach der Restaurierung wurde die Himmelfahrtskirche am 20. April 1991 von Erzbischof Ambrosius geweiht. In den 1990er Jahren entstand bei der Kirche eine Mönchsgemeinschaft, und im Jahr 1998 wurde auf Anordnung des Heiligen Synods im Dorf Kuznetsovo das neue Himmelfahrts-Kasaner Männerkloster im Bezirk Shuya registriert. Im Dezember 2011 wurde das Kloster auf den Segen von Bischof Joseph in "Kasaner Männerkloster" umbenannt. Hier finden Bau- und Restaurierungsarbeiten statt, ein Bruderschaftsgebäude wurde errichtet. Dem Kloster sind zwei Filialen zugeordnet: die Kirche des Propheten Elias in Shuya und das Kloster des Erzengels in dem Dorf Krasnoarmeyskoye. Das Kasaner Kloster betreut auch die weibliche Mönchsgemeinschaft im Dorf Bolshie Dvorishki.
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