An der Stelle des ehemaligen altgläubigen Friedhofs ruhen die Überreste unbekannter russischer Krieger, die in der Schlacht von Kagul 1770 gegen die türkischen Eroberer für den christlichen Glauben gefallen sind. Das Gedächtnis an die heroischen Seiten der russisch-moldawischen Geschichte lebt in der modernen Moldawien weiter. Im Jahr 2014 wurde an diesem Ort in Kagul ein Gedenkkreuz errichtet, und zum 250. Jahrestag der Schlacht von Kagul wurde beschlossen, ein Denkmal für die in den russisch-türkischen Kriegen von 1768 und 1774 gefallenen Krieger zu eröffnen.
Bei der Einweihung des Denkmals waren Vertreter des Klerus der altgläubigen Kirchen, der Kaguler Kirche der Heiligen Gottesmutter und der Kishinever Mazaraki-Kirche anwesend. Es wurde ein Gedenkgottesdienst abgehalten und das Denkmal geweiht. An der Veranstaltung nahmen Vertreter der Stadt- und Kreisverwaltung, Mitglieder der russisch-slawischen und altgläubigen Gemeinschaften der Stadt, Gemeindemitglieder und Gäste aus Kishinev teil. Unter ihnen waren der Vorsitzende des Koordinationsrates der russischen Landsleute Alexei Petrovich, der Initiator der Denkmalerstellung, der Schriftsteller Pavel Lyubich, Mitarbeiter des Russischen Zentrums für Wissenschaft und Kultur, Kulturvertreter und Journalisten. Die Redner betonten die Bedeutung der Bewahrung des historischen Gedächtnisses für zukünftige Generationen, ehrten das Andenken der gefallenen Krieger und äußerten die Zuversicht, dass hier jährlich Gedenkveranstaltungen stattfinden werden. Eine besondere Feierlichkeit verlieh der Zeremonie die Anwesenheit der Ehrenwache der Krieger der Kaguler Brigade des Verteidigungsministeriums. Der Waffensalut zu Ehren der Helden, die vor 250 Jahren für das Vaterland und den Glauben gefallen sind, bildete den krönenden Abschluss der Eröffnung des Denkmals.
In der Schlacht bei Kagul vor 250 Jahren besiegte die russische Armee, die nicht mehr als 17.000 Infanteristen und mehrere tausend Kavalleristen umfasste, die osmanische Armee mit einer Stärke von 150.000 Mann.
Heute haben junge Krieger ihren Vorfahren einen Salut gegeben. Ewig währt das Andenken an die Helden!
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