Die Heilig-Himmelfahrts-Kirche wurde in den Jahren 1905-1909 im russisch-byzantinischen Stil erbaut, der für die Kirchenarchitektur des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts charakteristisch ist. Es handelt sich um eine fünfkuppelige Kirche mit einer großen zentralen Kuppel und einem Grundriss in Form eines verlängerten Kreuzes. Über dem westlichen Vorraum erhebt sich ein dreigeschossiger Glockenturm.
Im Jahr 1904 wurde auf einer Versammlung des Dorfes beschlossen, eine steinerne Kirche anstelle der alten zu bauen und dafür 10.000 Rubel aus öffentlichen Mitteln bereitzustellen. Nach Genehmigung des Projekts und des Kostenvoranschlags wurde 1905 Herr Gretschin, ein lokaler Bauunternehmer und Landwirt, als Auftragnehmer ausgewählt. Für den Bau der neuen Kirche wurde der hölzerne Glockenturm auf Pfählen versetzt. Das Projekt der steinernen Kirche entwarf der Architekt Wassiljew, und die Innenwände wurden vom Künstler Sarachtin bemalt.
Bis zum Frühling 1909 war der Bau der Himmelfahrtskirche abgeschlossen, und am 6. Mai 1909 wurde sie von Bischof Dmitri von Suchum geweiht.
Nach der Oktoberrevolution wurde die Heilig-Himmelfahrts-Kirche mehrfach geschlossen und wieder eröffnet. Im Jahr 1952 wurde das Gebäude in Gemeindeeigentum überführt. In den Jahren 1964, 1976 und 1982 beschloss der Stadtrat, es wiederherzustellen und für kulturelle und aufklärerische Zwecke zu nutzen. Ab 1984 wurde das Gebäude dem historischen und regionalen Museum für eine archäologische Ausstellung übergeben, und Restaurierungsarbeiten, deren Projekt von kubanischen Architekten durchgeführt wurde, begannen. Im Jahr 1990 wurde die Kirche der orthodoxen Gemeinde zurückgegeben, und ihr äußeres Erscheinungsbild wurde vollständig wiederhergestellt.
Die Gemeindekirche Heilig-Himmelfahrt hat zwei Altäre. Der Hauptaltar wurde erstmals 1909 zu Ehren der Himmelfahrt des Herrn geweiht und ein zweites Mal am 23. Mai 1993. Der Anbaualtar ist der Verkündigung der Heiligen Gottesmutter gewidmet.
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