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Kathedrale der Himmelfahrt der Heiligen Gottesmutter in Labinsk

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Die Staniza Labinskaja wurde 1841 am rechten Ufer des Flusses Laba auf Initiative von Generalmajor G. Ch. Zass, dem Kommandeur des rechten Flügels der Kaukasischen Linie, gegründet. 1840 schlug er vor, die Frontlinie der russischen Grenze von Kuban nach Laba zu verlegen, was im Herbst desselben Jahres mit einem Kontingent von 5 Bataillonen und 2000 Kosaken und Milizionären umgesetzt wurde.

Am 31. Januar 1891 wurde in Labinsk eine neue Kirche geweiht, die der Heiligen Gottesmutter zu Ehren ihres wunderbaren Himmelfahrts gewidmet ist. 1904 spendeten der maykopische Kaufmann K. J. Sushkov und seine Frau Matryona Andrejewna über 10.000 Rubel und erhielten die Erlaubnis zum Anbau eines Ziegelturms und einer Kapelle, in der sie eine Familiengruft einrichteten. Die Weihe der neuen Kapelle zu Ehren des Seraphim von Sarow fand am 5. Dezember 1904 statt.

Die Architektur der Kirche zeichnet sich durch Eklektizismus aus. Zu den klassizistischen Elementen gehören die Planung des Gebäudes und die Portiken mit Eingängen im Norden und Süden, während das russische Kirchenbauwesen durch die fünf Kuppeln und den schindelgedeckten Glockenturm repräsentiert wird. Die Fassade ist mit Konsolen, Friesen, Pilastern und Bekleidungen der Rundbogenfenster geschmückt.

In den 1930er Jahren, nicht vor 1933, wurde die Himmelfahrtskirche geschlossen und als Getreidespeicher genutzt. 1938 begann man mit der Umgestaltung zu einem Staniza-Club, was bis zum Beginn des Großen Vaterländischen Krieges andauerte. 1942, während der Besatzung, stellten die orthodoxen Gläubigen der Staniza Labinskaja die Himmelfahrtsgemeinde wieder her, und die Gottesdienste wurden wieder aufgenommen. Am 17. Februar 1944 wurde das Gebäude in der Krasnaja Straße 44 der Himmelfahrtsgemeinde übergeben. 1961 wurde die Gemeinde von der Registrierung abgemeldet, das Gebäude wurde versiegelt und blieb bis 1967 leer, danach wurde dort ein Kulturhaus eingerichtet und ab 1971 ein Sportraum des DSO „Urozhaj“.

Am 30. August 1991 wurde das Gebäude der Himmelfahrtskirche an die Kirche zurückgegeben.

Geo-Punkt

Кафедральный собор Успения Пресвятой Богородицы в Лабинске

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