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Kathedrale der Himmelfahrt der Heiligen Gottesmutter in Biysk

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Im historischen Zentrum von Biysk, in der Sowjetstraße, erhebt sich die majestätische Himmelfahrtskathedrale, die eine der Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt ist. An Wochentagen und Feiertagen ertönt ihr Glockenläuten weit umher und lädt die Menschen zum Gottesdienst ein. Die Geschichte des Tempels ist reich und vielfältig. Vor ihrem Erscheinen in der Stadt gab es bereits zwei Himmelfahrtstempel. Der erste, aus Holz, wurde 1774 auf Initiative des Kommandanten der Biysk-Festung, Oberst Peter Ivanovich Tchetov, erbaut und bestand bis Anfang der 1830er Jahre, als er wegen Baufälligkeit abgerissen wurde. Der zweite Tempel, erbaut von Oberst S.L. Bogdanov und 1794 geweiht, wurde das erste steinerne Gebäude in Biysk. Dieser Tempel, bekannt als Kosakenkathedrale, konnte bereits Mitte des 19. Jahrhunderts nicht alle Gläubigen fassen und wurde 1901 als unsicher eingestuft. 1903 wurde er aufgehoben, aber bereits 1891 wurde beschlossen, eine neue, geräumigere Kathedrale zu bauen. Die von den Gläubigen gesammelten Mittel reichten nicht aus, doch die Situation wurde durch den Kaufmann Michail Savelevich Sychev gerettet, der einen erheblichen Betrag für den Bau spendete.

Ein Platz für den neuen Tempel konnte lange nicht gefunden werden, aber schließlich wurde beschlossen, ihn gemäß dem Testament von Sychevs Frau neben der Kosakenkathedrale zu errichten. 1892 stellte die Stadtverordnetenversammlung ein Grundstück auf dem Himmelfahrtsplatz zur Verfügung, und bald begannen die Bauarbeiten. Der Segen für den Bau des Tempels wurde 1897 erhalten, und der Bau wurde nach einem Projekt im russisch-byzantinischen Stil durchgeführt. Der Tempel wurde 1903 geweiht, und sein erster Leiter wurde Protopresbyter Wladimir Dagaev. 1908 war der Tempel gut mit kirchlichem Gerät ausgestattet und hatte eine einzigartige Bibliothek. An der Kirche waren mehrere Bildungseinrichtungen tätig, und sie hatte eine Hauskirche.

1918 erhielt der Tempel den Status einer Kathedrale, wurde jedoch 1932 geschlossen und als Getreidespeicher genutzt. Die Wiederbelebung des Tempels begann 1947, als die Pfarrei registriert wurde. In den Nachkriegsjahren blieb der Himmelfahrtstempel die einzige aktive Kirche in der Umgebung. In den 50er bis 70er Jahren drohte ihm die Schließung, aber dank der Bemühungen der Gläubigen und der Geistlichen konnte er erhalten werden. Seit 1969 ist Archimandrit Jermogen Rositzky der Leiter, unter dem bedeutende Restaurierungsarbeiten durchgeführt wurden. 1994 wurde der Tempel zur Kathedrale, und 1998 erhielt er den Status einer Kathedrale. Die Himmelfahrtskathedrale bleibt ein Beispiel für Kirchenarchitektur und ein Zentrum des orthodoxen Glaubens.

Geo-Punkt

Кафедральный собор Успения Пресвятой Богородицы в Бийске

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