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Kathedrale der Geburt der Heiligen Gottesmutter in Mykolajiw

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Im Jahr 1799 begann der Bau einer einschiffigen Steinkirche zu Ehren der Geburt der Gottesmutter, der 1800 mit Mitteln russischer Kaufleute abgeschlossen wurde. Daher wurde sie auch "Alt-Kaufmännisch" genannt. Der Bau der Kirche wurde von dem Protopresbyter Karp Pawlowski geleitet. Die Höhe des Tempels beträgt 38 Meter, und seine Wände sind aus behauenem Muschelkalkstein. Ursprünglich waren die Säulen vergoldet. Im Jahr 1828 wurden dem Hauptaltar zu Ehren der Geburt der Heiligen Gottesmutter zwei neue hinzugefügt: der linke, gewidmet den heiligen Königen Konstantin und Helena, und der rechte, zu Ehren des Heiligen Mitrophan, Bischof von Woronesch. Im selben Jahr erhielt die Kirche den Status einer Kathedrale. 1835, als die Frage nach dem Namen der Straße, auf der sich die Kathedrale befindet, entschieden wurde, schlug G.G. Autonomow dem Admiral M.P. Lasarew vor, sie nach der Kathedrale der Geburt der Gottesmutter zu benennen.

1874 wurde in der Kathedrale eine kirchliche Gemeinde gegründet, deren Ehrenmitglied zu Beginn des 20. Jahrhunderts der Pfarrer der Kronstadt-Kathedrale, Protopresbyter Ioann Sergiev, wurde, der heute als heiliger Gerechter Ioann von Kronstadt bekannt ist.

Die Kirche befindet sich im historischen Teil von Mykolajiw, bekannt als "Stadtviertel", an der Kreuzung der Straßen Rojdestwenskaja Ljagina und Kupetskaja Potemkinskaja. Im Jahr 1922, während der Beschlagnahme kirchlicher Werte zur Hilfe für die Hungernden, übergab die Gemeinde der Kathedrale 172 kg Silber. Am 31. Januar 1930 entfernten die Behörden die Glocken mit einem Gewicht von 10,2 Tonnen farbigem Metall, und am 8. November 1936 wurde die Kathedrale geschlossen. In den Vorkriegsjahren wurde das Gebäude als Garnisonsheim der Roten Armee und Marine genutzt, und nach dem Krieg wurde es zum "Offiziershaus".

Anfang der 90er Jahre wurde die Kathedrale der Ukrainischen Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats übergeben und ist seitdem ein beliebter Ort für viele Stadtbewohner geworden. In ihr werden die Reliquien des heiligen Märtyrers Sergius, der für den Glauben gelitten hat, sowie ein Teil der Reliquien des heiligen Gerechten Theodor Ushakov aufbewahrt.

Geo-Punkt

Кафедральный собор Рождества Пресвятой Богородицы в Николаеве

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