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Iwanenko Olga Michailowna

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Engel der Bewahrung des "Schwarzen Barons".

Zum Zeitpunkt der Begegnung mit der charmanten Tochter des Kammerherrn des Höchsten Hofes, Olga Michailowna Iwanenko, war der 30-jährige Peter Wrangel ein überzeugter Junggeselle, der sich dem Dienst in der Armee gewidmet hatte. Doch diese Bekanntschaft veränderte sein Schicksal, und die neue Geliebte rettete ihm zweimal das Leben. Nach der Hochzeit mit Olga fiel es dem Baron schwer, auf die gewohnten Vergnügungen im Gardekreis zu verzichten. Die Ehefrau fand den Weg zu seinem Herzen, umgab ihn mit Fürsorge und Zuneigung und wurde nicht nur eine treue Frau, sondern auch eine zuverlässige Freundin und Engel der Bewahrung.

Nach der Oktoberrevolution landete Peter Wrangel im Gefängnis, ihm drohte die Erschießung. Olga Michailowna, als Frau eines Dekabristen, folgte ihm und wurde ebenfalls verhaftet. Der Legende nach antwortete sie auf die Frage, warum sie ins Gefängnis gekommen sei, dass sie das Schicksal ihres Mannes teilen wolle. Dies war ein seltener Fall: Im Fall Wrangel wurde ermittelt und, da keine Verbrechen gegen die neue Macht gefunden wurden, wurden beide freigelassen.

Ein anderes Mal rettete Olga ihn in der Emigration. Wrangel erkrankte an Typhus und konnte lange nicht genesen. Sie war ununterbrochen an seiner Seite, leistete die notwendige Hilfe, und der Feldherr wurde gesund. Später, als die Gefahr der Liquidation weißer Persönlichkeiten aufkam, versuchte Olga, die Treffen ihres Mannes mit verdächtigen Personen zu beschränken und kontrollierte persönlich die Lebensmittel. Doch sie konnte den Verrat im eigenen Haus nicht voraussehen.

Einer Version nach bat der Diener Wrangels darum, über Nacht seinen "Bruder" aufzunehmen, der sich als sowjetischer Matrose herausstellte. Ob absichtlich oder nicht, aber später erkrankte der Baron. Im Fiebertraum erinnerte er sich an die Evakuierung aus der Krim. Am 25. April 1928 starb der Feldherr, seine letzten Worte waren: "Ich höre das Glockenläuten. Gott, schütze die Armee." Nach seinem Tod heiratete Olga nie wieder, engagierte sich in der Wohltätigkeit und verstarb 1968. Sie wurde auf dem orthodoxen Friedhof von Novo-Diveevo in New York beigesetzt.

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