Das italienische Häuschen wurde in der Zeit von 1754 bis 1755 unter der Leitung des Architekten J.I. Kologrivo gebaut, der seine Ausbildung in Rom erhielt und als feiner Kenner der Kunst bekannt ist.
Dieses kompakte zweigeschossige Gebäude befindet sich an einem kleinen Teich. Die Architektur des Hauses spiegelt Merkmale wider, die für eine "italienische Villa" typisch sind, und ist im klassischen Stil gehalten. Das Haus ist mit zurückhaltenden dekorativen Elementen in sanften Farbtönen geschmückt.
In jedem Stockwerk befinden sich hohe Fensteröffnungen, filigrane Geländer von Loggien und Balkonen sowie Gesimse mit Balustraden. Die Innenräume des zweiten Stocks zeichnen sich durch einen palastartigen Stil aus.
Die quadratischen Fenster im Erdgeschoss sind deutlich kleiner und dienen der Präsentation von "Raritäten": seltenen Bildern aus Perlen und farbigem Marmor, Modellen der Kirchen von Jerusalem und Bethlehem in Glaskästen, antiken Skulpturen und anderen Exponaten.
Das italienische Häuschen befindet sich in der Nähe des Grottenbaus und ist für die Besucher des Landsitzes Kuskowo geöffnet.
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