Das historisch-heimatkundliche Museum N. J. Sawtschenko dient als Zentrum für die staatsbürgerliche und patriotische Erziehung der Jugend. Es wurde am 5. Juli 1985 für Besucher eröffnet und hat seitdem über 315.000 Menschen angezogen. Die Sammlungen des Museums, die 36.000 Exponate umfassen, wurden durch mehr als 2.500 Spender ergänzt. In der Bibliothek des Museums sind 3.000 Bände von Memoiren, Dokumentationen und belletristischer Literatur gesammelt. Das Museum befindet sich in zwei Gebäuden: dem Hauptgebäude und der Ausstellungshalle. Im Hauptgebäude werden Ausstellungen präsentiert, die über die Geschichte der Stadt und der Region sowie über die schweren Zeiten des Großen Vaterländischen Krieges berichten. Hier sind auch Ausstellungen zu sehen, die den Helden der sozialistischen Arbeit, den Helden der Sowjetunion, den Ehren- und Verdienten Bürgern, Ärzten, Lehrern, Bauarbeitern und Landwirten gewidmet sind.
In der Ausstellungshalle sind militärische und historische Technik wie das Flugzeug An-2, der Panzer T-34 und die Lokomotive ausgestellt. Unter den Exponaten sind auch die BM-13, bekannt als „Katyusha“ auf Basis des ZIL-157, die GAZ-AA „Halbtonner“, der ZIS-5 „Drei-Tonnen“, der GAZ-67, der Schützenpanzer, die Traktoren DT-54 und „Universals“, sowie eine Feldküche und andere Exponate. Im Jahr 2001 wurde das Museum Preisträger des Wettbewerbs „Fenster nach Russland“, wo es als eines der besten Museen des Landes anerkannt wurde. In der Region Nowosibirsk wird es als einzigartiges Geschichtsspeicher angesehen und in das „Goldene Buch der Kultur der Region Nowosibirsk“ in der Kategorie „Einrichtung des Jahres, Goldenes Licht des Herdes“ aufgenommen. Am 16. Februar 2009 beschloss der Stadtrat, das Museum zu Ehren seines Gründers umzubenennen, und am 3. Juli 2009 wurde eine Gedenktafel zu Ehren von Nikolai Jakowlewitsch Sawtschenko eingeweiht.
Im Jahr 2006 belegte das Museum den ersten Platz beim Festival der staatlichen und kommunalen Museen der Region Nowosibirsk in der Kategorie „Konzept der museumspädagogischen Installation „Zeit und wir“. Im Jahr 2013 erhielt es den dritten Platz bei der III. Kulturolympiade der Region Nowosibirsk für das Projekt „Historisches und kulturelles Erbe des Tatarischen Bezirks“. Im Jahr 2014 belegte das Museum den zweiten Platz bei der IV. Kulturolympiade der Region Nowosibirsk mit dem Projekt „Wir leben, solange wir uns erinnern“.
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