Das Museum befindet sich in einem der schönsten Gebäude der Stadt, das ein Denkmal der bürgerlichen Architektur ist. Es wurde 1797 nach einem Standardprojekt des Architekten W. I. Baschenow von dem Wjasniki-Kaufmann I. Kaschin erbaut. Später wurde das Gebäude von den Kaufleuten Elizarow erworben, die es bis zur Revolution besaßen. Es handelt sich um ein dreigeschossiges Steingebäude mit einem hohen Portikus, einem Balkon und Säulen an der Fassade. Am 10. Juli 1919 wurde das Gebäude als Museum übergeben, und die erste Ausstellung wurde am 7. November 1919 eröffnet, was als Eröffnungstag des Museums in Wjasniki gilt.
Die ersten Exponate bestanden aus 35 Gemälden russischer Künstler aus der Privatsammlung des Wjasniki-Fabrikanten S. I. Senkow. Heute umfasst die Sammlung Werke russischer und ausländischer Meister des 18. und frühen 20. Jahrhunderts. Hier kann man Landschaften, Stillleben, Porträts und Genrebilder sehen, die das Auge erfreuen. Unter den Autoren sind A. P. Bogoljubow, N. A. Klodt, A. A. Kisselew, S. J. Schukowski, K. W. Lebedew, W. E. Makowski, die Brüder Benois, A. A. Pissemski, I. L. Gorochow, A. A. Girw. Die Sammlung wird durch Porzellan der ersten privaten Fabriken von Gardner, Popow, den Brüdern Kornilow, Glas, Kristall, Möbel aus Nussbaum und Mahagoni sowie städtische Kleidung ergänzt. Die Einwohner von Wjasniki sind stolz auf die heldenhafte Vergangenheit ihrer Landsleute.
Auf diesem Land wurden 26 Helden der Sowjetunion und Russlands geboren und aufgezogen. Über sie berichtet die Ausstellung „Soldaten des Sieges“. Zu Ehren des zweimaligen Helden, des Kosmonautenpiloten W. N. Kubasow, wurde in der Stadt eine bronzene Büste aufgestellt, und sein Weg ins All wird durch die Fotoausstellung „Der Weg ins All“ beleuchtet. Die Ausstellung „Aus der Geschichte der Kreisstadt Wjasniki“ ist der Geschichte der Stadt gewidmet. Die Vielfalt der lokalen Fauna wird durch ausgestopfte Tiere und Vögel in den Interieurs einer Wald- und Seelandschaft präsentiert. Ein einzigartiges Exponat des Museums ist die Dampfmaschine von D. Watt mit einer Leistung von 12 PS, die zur Antrieb von Webstühlen verwendet wurde. Sie wurde 1862 von der Fabrik W. Elizarow erworben und bis heute als Einzelstück erhalten.
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