Am 3. September 2017 wurde in Jekaterinburg der historische Park „Russland, meine Geschichte“ eröffnet. Für diesen multimedialen Park wurde ein Gebäude mit einer Fläche von 7000 Quadratmetern errichtet. Der Park bietet eine andere Bewertung der Geschichte Russlands, die sich von der im Jelzin-Zentrum unterscheidet.
In den ersten zwei Jahren, von 2017 bis 2019, besuchten über 230.000 Menschen den Park „Russland, meine Geschichte. Oblast Swerdlowsk“. Hier fanden über 15.000 Führungen statt, von denen ein erheblicher Teil aus organisierten Schulgruppen bestand. Im Park gibt es ständig vier Ausstellungen: „Rurikiden“, „Romanow“, „Von großen Umwälzungen zum großen Sieg: 1914, 1945“ und „Russland, meine Geschichte: 1945, 2017“. Jede von ihnen enthält regionale Inhalte, die von Jekaterinburger Historikern und Archäologen entwickelt wurden.
Der Park zieht aktiv die Aufmerksamkeit der Jugend auf sich, indem er nicht nur Führungen durch alle vier Ausstellungen anbietet, sondern auch intellektuelle Spiele, an denen auch die Eltern der Schüler gerne teilnehmen, wie Bildungsquests und Brain-Rings.
Die Interaktion mit Schulen ist wechselseitig: Lehrer sind zu einem wichtigen Teil des Dialogs zwischen dem Park und den Bildungseinrichtungen Jekaterinburgs und der Oblast Swerdlowsk geworden. Hier finden Meisterkurse, Seminare und Vorträge bekannter Wissenschaftler und Pädagogen zu aktuellen historischen und methodischen Fragen statt. Lehrer nutzen die Ressourcen des Parks für den Unterricht, und Eltern schätzen die Möglichkeiten des Parks zur Vorbereitung auf Geschichtsprüfungen.
Der Jekaterinburger Park fungiert als offener Bildungsraum für alle: Hier finden Seminare, Vorträge, Präsentationen, kreative Treffen und Konferenzen zu verschiedenen Themen statt. Besonders beliebt ist das Kino-Lektorium, wo nach dem Film eine Diskussion darüber stattfindet.
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