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Irkutsker Fürst-Wladimir-Kloster

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Der Fürst-Wladimir-Tempel wurde 1888 zu Ehren des 900-jährigen Jubiläums der Christianisierung Russlands durch Fürst Wladimir gegründet, dank der Finanzierung des Kaufmanns Wassili Andrejewitsch Litwinzew. Im Volk wurde er als "weißer" oder "litwinzewski" bezeichnet. Das Projekt des Tempels wurde von dem Architekten Wladislaw Kudelki entworfen, entsprechend den Wünschen Litwinzews.

Die Abtei wurde am 28. Juli 1903 im Znamenskij Vorort der Stadt eröffnet.

Während des Russisch-Japanischen Krieges 1904-1905 war im Kloster ein Krankenhaus des Roten Kreuzes untergebracht. Im Kloster gab es auch ein Männerasyl, eine kirchliche Lehrseminar und eine Männerschule. Litwinzew vermachte 400.000 Rubel in Silber für deren Einrichtung. Die kirchliche Lehrschule wurde 1900 eröffnet und nahm Absolventen der kirchlichen Volksschulen für einen dreijährigen Kurs auf. Im Jahr 1905 wurde die Schule mit 50 Schülern in ein Seminar umgewandelt und zog in ein neues Gebäude um. Darüber hinaus gab es im Kloster eine zweijährige Musterschule mit 75 Schülern, in der ein strenges Regime mit körperlichen Strafen herrschte. Auch ein Asyl war in Betrieb.

Die Abtei existierte bis 1922, als sie geschlossen wurde. Danach befanden sich auf ihrem Gelände ein Kavallerie-Regiment des NKWD, ein Waisenhaus und ein Labor des geologischen Dienstes.

Ende der 1990er Jahre wurden die Gebäude des Klosters der Irkutsker Diözese übergeben, und die Abtei wurde wiederhergestellt.

Im April 2001 wurden Kreuze auf die Kuppeln des Tempels gesetzt, und im September 2002 wurde die Restaurierung des Fürst-Wladimir-Tempels abgeschlossen.

Heute fungiert die Abtei als Pfarrkirche.

Im Fürst-Wladimir-Tempel ist das Zentrum für kostenlose Rechtsberatung "Samariter" aktiv, das Hilfe in Fragen des Zivil-, Wohn-, Arbeits-, Familienrechts sowie des Sozialrechts bietet. Das Zentrum befasst sich auch mit bestimmten Fragen des Verwaltungs-, Steuer- und Strafrechts.

Geo-Punkt

Иркутский Князь-Владимирский монастырь

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