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Kunstmuseum in Tscherepowez

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Die Ausstellung des Museums umfasst zwei Säle. Im ersten Saal sind Sammlungen russischer und westeuropäischer profaner Kunst des 18.-20. Jahrhunderts zu sehen, im zweiten russische religiöse Kunst, einschließlich Ikonenmalerei des 15.-19. Jahrhunderts. Ein Teil des Saales ist der Ausstellung "Volkskunst der Region Wologda" gewidmet, wo Kunstliebhaber viele interessante Dinge finden können.

Das Museum wurde in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts gegründet und zog Anfang der 90er Jahre in ein neues Gebäude um.

Es ist erstaunlich, wie es einem kleinen Provinzmuseum gelungen ist, Werke bekannter Meister der russischen Malerei zu sammeln. Hier sind Arbeiten von Künstlern wie Brjullow, Rokotov, Petrowski, Repin und Kusodijew vertreten.

Das Gemälde von Petrowski, einem Schüler von Brjullow, "Erscheinung des Engels den Hirten" erhielt 1839 die Goldmedaille der Akademie der Künste.

Die Sammlung ausländischer Gemälde umfasst Werke von Jean-Laurent Monnier und Johann Baptist Lampi. Die Ausstellung wird durch Glaswaren, Bronze, Porzellan der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und antike Musikinstrumente ergänzt.

Die Ausstellung "Russische orthodoxe Kunst des 14.-20. Jahrhunderts" umfasst Ikonen, Beispiele von Stickerei, liturgische Bücher und vieles mehr. Der Stolz des Museums ist die älteste Ikone des Heiligen Nikolaus aus dem 14. Jahrhundert in der Region Wologda. Solche Bilder gibt es in Russland nur wenige. Auch die Ikonen späterer Zeit verdienen Beachtung, da sie in den Traditionen der nordrussischen Schule gemalt wurden. Unter ihnen gibt es Namensikonen, was für die heimische Ikonenmalerei untypisch ist, wo das Bild wichtiger war als der Autor.

Im 16. Jahrhundert wurden diese Strengen gelockert, und das Tscherepowez-Museum besitzt eine Ikone, die von dem berühmten Meister T. Iwanow, der die Waffenkammer in Moskau malte, geschaffen wurde. Es handelt sich um das Bild "Johannes der Evangelist in der Stille". Unter den frontalen Stickereien sticht das Leichentuch "Die Beisetzung Jesu Christi" hervor.

In der Buchsammlung ist der gedruckte Folio des 16. Jahrhunderts "Oktoich" hervorzuheben.

Volkskunst wird durch Gegenstände und Kleidung des bäuerlichen Lebens im russischen Norden repräsentiert. Unter den einzigartigen Exponaten sind Frauenkopfbedeckungen, die mit Perlen aus Scheksna verziert sind.

Beim Museum gibt es eine kleine Galerie für zeitgenössische Kunst, in der Werke lokaler und russischer Künstler ausgestellt sind. Hier finden regelmäßig Ausstellungen von Studenten der Kunstschule und der Fachrichtung Kunstgrafik der örtlichen Universität statt.

Das Museum hat Filialen in den Dörfern Nelazskoje und Dmitrijewo, die von allen Interessierten, die sich für die russische Holzarchitektur interessieren, besucht werden können. Auf ihrem Gelände befinden sich im Freien Holztempel aus dem 17. Jahrhundert.

Geo-Punkt

Художественный музей в Череповце

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