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Künstlerisch-ausstellungszentrum «Datscha Baschenin» in Sarapul

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Die Datscha Baschenin, ein Denkmal von nationaler Bedeutung, wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts für den Bürgermeister von Sarapul, den Mäzen Pawel Andrejewitsch Baschenin, erbaut. Das Anwesen ging in den Besitz seines jüngeren Bruders Peter über, der hier bis 1917 mit seiner Familie lebte.

In der Waldzone von Sarapul gelegen, symbolisierte die Datscha vor über 100 Jahren eine neue Zeit und bewahrt heute ihre Bedeutung. Das Gebäude wurde 1909 nach den Plänen des jungen Moskauer Architekten Pawel Trubnikow im Jugendstil erbaut und nutzte neue Technologien: Stahlbetonkonstruktionen, Elektrizität und Wasserleitungen. Das Besondere an diesem Denkmal ist, dass das steinerne Gebäude geschickt die Holzarchitektur der Vororte der Hauptstadt imitiert, einschließlich stilisierter gotischer Motive, vielfältiger Balkone, Veranden, Erker und einem hohen Dach mit geschnitztem First, die jedem Element Einzigartigkeit verleihen.

Nach 1917 wurde das Gebäude nationalisiert und als Sanatorium für Waisenkinder, für das Wotische Kommissariat und als chirurgische Abteilung des städtischen Krankenhauses genutzt. Ab 1926 befand sich hier ein Tuberkulose-Dispensar, das später zum „Republikanischen Kinder-Sanatorium Nr. 1“ wurde. Ende der 1980er Jahre zog das Sanatorium um, und das Anwesen wurde verlassen.

1991 wurde das Gebäude und das angrenzende Gelände dem Museum für Geschichte und Kultur des Mittleren Pri-Kamja übergeben. Über vier Jahre wurden Restaurierungsarbeiten am Denkmal durchgeführt, und im Herbst 1995 wurde das künstlerisch-ausstellungszentrum eröffnet.

Auf dem Gelände des Anwesens sind Wirtschaftsgebäude, eine Stallgarage, Kopfsteinpflaster, ein Nadelwaldpark und Reliktpflanzen erhalten geblieben. Die Datscha Baschenin bietet Exkursionsprogramme, Spielaktivitäten, Stadtfeste, theatralische Aufführungen, Hochzeitszeremonien und Maler-Workshops an. Eine Rampe wurde für die Bequemlichkeit von Menschen mit Behinderungen gebaut. Im südlichen Teil des Anwesens bleibt der natürliche Wald erhalten, in dem seltene Bäume wie Zedern und Lärchen entdeckt wurden.

Heute ist die Datscha Baschenin die Visitenkarte der Stadt an der Kama und eines der beliebtesten Touristenziele in Sarapul. Sie lädt die Bewohner und Gäste der Stadt ein, die Geschichte des Hauses und seiner Bewohner kennenzulernen. Im Denkmal sind Kunstwerke und Alltagsgegenstände vergangener Epochen aus den Beständen des Sarapuler Museums-Reservats ausgestellt, die die Erinnerung an die Zeit bewahren, die als wahre Blütezeit Sarapuls gilt, und an die Menschen, deren Bemühungen dies ermöglichten.

Geo-Punkt

Художественно-выставочный комплекс «Дача Башенина» в Сарапуле

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