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Tempelkomplex in Galich

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Der Komplex, der zwei Kirchen umfasst, befindet sich in einer der zentralen Straßen der Stadt. Beide Gebäude, die kalte Verklärungskirche und die warme Mariä Verkündigungskirche, wobei letztere etwas nördlicher liegt, sind mit ihren westlichen Fassaden zur Straße ausgerichtet.

In vorrevolutionären historisch-archäologischen Quellen wird erwähnt, dass an dieser Stelle in der Antike ein Kloster mit einer hölzernen Verklärungskirche existierte, die später durch eine steinerne Kathedrale mit derselben Widmung ersetzt wurde. Im Jahr 1609 wurde das Kloster von einem Trupp unter Colonel A. Lisowski niedergebrannt und nicht wieder aufgebaut, während die Kathedrale zur Pfarrkirche wurde. 1774 wurde, dank der Bemühungen des Bischofs von Kostroma und Galich, Simon II., in der Nähe, etwas südlicher, eine neue Verklärungskirche erbaut, die bis heute existiert. Die alte Kirche wurde wegen Baufälligkeit zu Beginn des 19. Jahrhunderts abgerissen. An ihrer Stelle wurde auf Bestellung des ehemaligen Stadtoberhauptes von Galich, A.A. Levshin, zwischen 1808 und 1815 die Mariä Verkündigungskirche errichtet. Gleichzeitig wurde das Gebiet um beide Tempel mit einer Ziegelmauer umgeben, in der sich auf der westlichen Seite der Verklärungskirche ein Glockenturm befand.

Heute bleiben beide Gebäude, trotz des Verlusts von Aufbauten und späteren Anbauten, markante architektonische Dominanten in der Freiheitstraße. Besonders hervorzuheben ist die Mariä Verkündigungskirche, die an die rote Linie der Straße gerückt ist und sich durch monumentale Proportionen auszeichnet.

Geo-Punkt

Храмовый комплекс. Соборы Благовещения Пресвятой Богородицы и Спаса Преображения в Галиче

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