Die Kirche der Einführung in den Tempel der Heiligen Gottesmutter ist eine der ältesten Kirchen in Kursk. Sie wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts erbaut, aber bald von den Krimtataren zerstört. Im Jahr 1761 wurde mit Mitteln der Gemeindemitglieder eine neue steinerne Einführungskirche mit Glockenturm und Umzäunung errichtet. Vor der Revolution zählte die Gemeinde mehr als siebentausend Gläubige, und in der kirchlichen Schule wurden Dutzende von Kindern unterrichtet. Die innere Ausstattung des Tempels zeichnete sich durch Reichtum und Eleganz aus.
Mit der Errichtung der sowjetischen Macht wurde die Kirche geschlossen. Im Altarbereich wurde ein Geschäft untergebracht, und im Gebäude ein Markt für landwirtschaftliche Produkte. Alle kirchlichen Werte gingen verloren, und der Glockenturm wurde zerstört.
Mit dem Beginn des Großen Vaterländischen Krieges wurde die Kirche unerwartet auf Beschluss der Behörden für Gottesdienste geöffnet. Während der Bombardierungen diente sie als Luftschutzbunker für die Bewohner. Seitdem bleibt die Kirche ein aktiver Tempel. In den 1970er Jahren versuchten die Behörden, sie abzureißen, aber es gelang den Gemeindemitgliedern, die Heiligkeit zu verteidigen. Das Gebäude der Kirche wurde als Denkmal der Architektur anerkannt. Heute hat die Kirche der Einführung in den Tempel der Heiligen Gottesmutter neben dem Hauptaltar noch zwei weitere.
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