Die Kirche Allerheiligen in Kursk wurde 1813 auf Initiative und mit Mitteln des örtlichen Kaufmanns Alexandrow zu Ehren der heiligen Katharina errichtet. Die Weihe fand jedoch erst 20 Jahre später statt, und die Kirche wurde nicht der heiligen Katharina, sondern Allerheiligen gewidmet. In der Folge wurde das Gebäude mehrfach umgebaut.
Ursprünglich war die Kirche im klassischen Stil gestaltet. An der Westseite war ein dreigeschossiger Glockenturm angebaut, und an der Ostseite eine rechteckige Apsis. Ende des 19. Jahrhunderts war geplant, zwei Seitenkapellen hinzuzufügen, aber aufgrund des Krieges konnte nur eine gebaut werden. 1901 wurde in der Nähe der Kirche ein Denkmal für den ersten Stadtoberhaupt Ustimowitsch errichtet, das bis heute erhalten ist. An der Kirche wurde eine Kirchenschule und ein städtisches Waisenhaus eröffnet, und 1911 wurde ein Gebäude für eine Grundschule für Jugendliche errichtet.
1939 wurde die Kirche geschlossen, und der Glockenturm wurde fast zerstört. Mit dem Beginn des Großen Vaterländischen Krieges wurden die Gottesdienste jedoch allmählich wieder aufgenommen. Die Kirche befindet sich auf einem der ältesten Friedhöfe der Stadt. In den 1990er Jahren wurde an das Hauptgebäude eine südliche Kapelle angebaut.
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